VfB Hüls bei Westfalia Herne zum Siegen verdammt

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Und wieder einen drauf bekommen: Aber Patrick Goecke und der VfB Hüls müssen beim Kellerderby in Herne zurückschlagen.

Wenn‘s läuft, dann läuft‘s. Beim VfB Hüls läuft‘s auch - und zwar alles gegen den Drittletzten der Oberliga. Denn nicht nur der verpatzte Sieg (3:3) in Hamm hallt bei der Schmidt-Elf nach, vielmehr die Auswirkungen aus der kuriosen Partie für die Aufgabe am Sonntag bei Westfalia Herne sind einschneidend.

Elvis Salja und Dominik Grams kassierten jeweils die Ampelkarte durch „skandalöse Schiedsrichterentscheidungen“ wie Martin Schmidt meinte, und dürfen deshalb zum Auftakt der Rückrunde nur Zaungäste spielen. Dabei steht das Derby in Herne unter dem Motto: Jetzt oder nie. Denn der Gastgeber stolpert ähnlich unbeholfen durch die Liga wie die Rot-Weißen, liegt nur einen Platz und zwei Zähler vor den Hülsern.

Salja und Grams gegen Herne nur Zaungäste

Klartext: Es geht ums sportliche Überleben zwischen zwei direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt. Zumal Sprockhövel als Fünftletzter bereits sieben Punkte mehr auf die Habenseite gescheffelt hat als der VfB.
Ein Schlüsselspiel für die Badeweiher-Elf mit richtungsweisendem Charakter. Da schmerzen die beiden gesperrten Stammkräfte besonders.

Zumal der VfB-Coach von zwei eklatanten Fehlentscheidungen bei den gelb-roten Karten spricht. Doch in Hamm lief einiges quer. Immerhin schienen die Hülser nach nur 20 Minuten als klarer Sieger festzustehen, führten durch Treffer von Cakiroglu (7., 21.) wie Goecke (10.) mit 3:0 und brachten die deutliche Führung dennoch nicht ins Ziel.

Fürs Selbstvertrauen ein schwerer Tiefschlag, den der VfB Hüls bis Sonntag aber weggesteckt haben muss.
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