Stadtspiegel-Kolumne von Seite 1: "Verkauf-soffen

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Drehen wir doch mal die menschliche Seite der Medaille nach oben - denn aus Wirtschafts- und Stadtmarketing-Sicht wurde zu verkaufsoffenen Sonntagen schon viel geschrieben.

Eine vergleichsweise kleine Zahl von Bürgerinnen und Bürgern, die im Einzelhandel tätig ist, soll mehr oder weniger (un-) freiwillig dafür sorgen, dass Menschenmassen auch an Sonntagen Lustgewinn erzielen. Damit die - nicht nur, aber auch - bei Stadtfesten shoppen können.
Ein Teil dieser Kunden besteht sicherlich aus Taxifahrern, Notärzten, Kellnern, Krankenschwestern, Tankstellenmitarbeitern, Polizisten, Busfahrern, Feuerwehrleuten, und, und, und - die sonst sonntags arbeiten, aber jetzt mal frei haben. Wo also ist das Problem?

Wegen der Pläne der Landesregierung, die Zahl der Shopping-Sonntage noch weiter auszudehnen, steuern ver.di und NRW im Frontalkurs aufeinander zu.
Das ist nicht lustig.

as hier aber doch: Mein Rechtschreibprogramm trennt "verkaufsoffen" als "verkauf-soffen".
Womit wir wieder bei feucht-fröhlichen Stadtfesten wären.
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