Dachstuhl brannte: Update. Brandstiftung - Übeltäter stellten sich

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Die Feuerwehr hatte am gestrigen Mittwoch mit mehreren Bränden zu tun. (Foto: Feuerwehr)

Arbeitsreicher Abend für die Feuerwehr Moers: Gleich zu zwei Einsätzen in kürzester Zeit wurden die Rettungskräfte der Feuerwehr Moers am Mittwochabend gerufen. Jetzt haben sich die Täter gestellt. Lest mehr dazu..

Zum Hintergrund: Auf der Rheinberger Straße brannte der Dachstuhl eines leerstehenden Objektes. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, schlugen bereits Flammen aus dem unteren Teil des Hauses. In dem Objekt befanden sich keine Personen, sodass sich die Feuerwehr auf die Brandbekämpfung konzentrieren konnte. Der Brand wurde durch einen Trupp unter Atemschutz im Inneren des Daches gelöscht.

Gleichzeitig mussten die Einsatzkräfte über eine Drehleiter von außen die Dachziegel auf einer Fläche von etwa 20 Quadratmetern entfernen, um an einzelne Glutnester zu gelangen. Unter Zuhilfenahme einer speziellen Wärmebildkamera konnte der Brand gezielt gelöscht werden.

Brandstiftung? Die Kriminalpolizei ermittelt. Zeugen gesucht

Augenzeugen berichteten, das sich zwei Personen vor Eintreffen der ersten Rettungskräfte am Objekt aufhielten. Die Kriminalpolizei ermittelt. Ein Zeuge hatte zuvor an der Rheinberger Straße zwei Männer beobachtet, die für die Kriminalpolizei wichtige Hinweisgeber sein könnten - und beschrieb die Unbekannten folgendermaßen: Sie waren beide etwa 18 Jahre alt, waren circa 1.80 Meter groß, waren gepflegte Erscheinungen, hatten schlanke Figuren, braune, mittellange Haare, trugen dunkle Jacken und dunkle Jeanshosen. Die beiden möglichen Zeugen sowie weitere Hinweisgeber werden gebeten, sich bei der Polizei in Moers, Tel.: 02841/1710, zu melden.

Wellblechschuppen angezündet

Noch während der Löscharbeiten kam es in unmittelbarer Nähe auf der Pestalozzistraße zu einem weiteren Brand. Dort hatten Unbekannte einen ca. 15 mal fünf Meter großen Wellblechschuppen angezündet. Die schwarze Rauchsäule war weithin sichtbar. Sofort veranlasste der zuständige Einsatzleiter die Alarmierung weiterer Einsatzkräfte sowie eines weiteren Löschzuges zur Unterstützung.

Meterhohe Flammen

Bei Eintreffen brannte der Schuppen bereits in voller Ausdehnung, meterhohe Flammen schlugen durch das Dach des Schuppens. Mit Hilfe mehrerer Trupps unter Atemschutz gelang es der Feuerwehr, ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude zu verhindern und den Brand zu löschen. Der Schuppen brannte bis auf die Außenwände nieder.
Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in die späten Abendstunden hinein. Verletzt wurde bei beiden Einsätzen glücklicherweise niemand.
Im Einsatz waren insgesamt vier Löschzüge mit 49 Einsatzkräften sowie der Rettungsdienst der Feuerwehr.#

Täter geständig

Gestern Abend erschienen ein elf- und ein dreizehn Jahre alter Moerser in Begleitung der Eltern auf der Polizeiwache Moers und gaben die Taten gegenüber Kriminalbeamten zu. Sie hatten sich zuvor der Mutter beziehungsweise der Großmutter anvertraut, die daraufhin mit den Kindern die Wache aufsuchten.
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