„Unsere Idee ist, da zu sein“

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Dr. Babett Götz und Evelyn Cillis vom Inner Wheel Club Moers. (Foto: pst)

Serviceclubs gibt es mittlerweile viele. Jeder hat ein eigenes Ziel. Das Ziel des Inner Wheel Clubs Moers heißt: „Zusammenwachsen, zusammen wachsen, zusammen Gutes tun“.

Insgesamt gibt es in über 103 Ländern Inner Wheel Clubs mit mehr als 103.000 Mitgliedern. Seit 2012 gibt es auch einen in Moers und dieser ist offen für alle Frauen: „Früher waren es nur Frauen, deren Männer bei den Rotariern sind, möglich beizutreten. Das wurde 2012 abgeschafft. Seitdem ist der Club offen für alle und dadurch sind viele interessante Frauen auf uns aufmerksam geworden“, erklärt Dr. Babett Götz, Präsidentin des Inner Wheel Clubs Moers.

Inzwischen umfasst der Club 23 aktive Mitglieder. Einmal im Jahr wird eine neue Präsidentin gewählt. Ziel des laufenden Clubjahres ist, neben der Förderung der Inklusion, die Unterstützung und Förderung der Flüchtlinge. Letztes Jahr standen die Frauen des Inner Wheel Clubs ein Wochenende auf dem Weihnachtsmarkt: „Dank großartiger Verkaufsergebnisse und einzelner Spenden konnten wir eine große Summe an die Vhs überreichen, die damit weitere Sprachkurse einrichten konnte“, so Dr. Götz.

Die Idee zu einer Benefit-Matinée kam den Mitgliedern bereits im vorletzten Jahr. Letztes Jahr wurde diese dann zum ersten Mal im Moerser Schloss umgesetzt. In diesem Jahr war Dr. Götz zusammen mit Evelyn Cillis, Vizepräsidentin des Inner Wheel Clubs, schnell klar, dass auch dieses Projekt zu Gunsten der Flüchtlingshilfe realisiert werden soll: „Über die Musik kann den Flüchtlingen die Integration erleichtert werden, deshalb wird der Reinerlös dieser Veranstaltung in die Flüchtlingshilfe gehen.“

Aber auch über die Flüchtlingshilfe hinaus engagieren sich die Frauen des Inner Wheel Clubs. Im Mittelpunkt steht die Förderung der MSV Moers Caritas Kickers, der geistig behinderten Fußballmannschaft der Caritas Wohn- und Werkstätten Niederrhein. Am 20. Februar findet der vierte Caritas Cup Moers statt, bei dem die Frauen auch anwesend sind: „Unsere Idee ist, nicht nur Geld zu geben, sondern auch mit vor Ort zu sein. Wir treffen uns auch regelmäßig mit ihnen, denn der Kontakt zu den Menschen ist das Wichtigste“, erläutert Cillis.
Cillis wird in diesem Jahr das Amt der Präsidentin übernehmen und sieht auch weiterhin die Flüchtlingsarbeit als Schwerpunkt: „Uns ist klar, dass dies keine einmalige Sache ist, sondern nachhaltig etwas getan werden muss.“
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