Von Frauen anderer Länder lernen - 3. Moerser Frauengesundheitstag am 15. Juni

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Frauenpower macht den Tag möglich (v.l.): Kerstin Gitzhofer und Karin Oeser (Knappschaft), Ulrike Wellner (St. Josef), Barbara Folkerts (Gleichstellungsstelle Moers), Regina Ozwirk (St. Josef) Dr. Dorit Brunotte (Bethanien) und Katharina Nieswandt (Praktikantin in der Gleichstellungsstelle)

„Findet das im nächsten Jahr wieder statt?“, ist eine der Fragen, die am Moerser Frauengesundheitstag 2015 gestellt wurden. Dieses schöne Feedback motiviert natürlich das Organisationsteam der Knappschaft, der Krankenhäuser St. Josef und Bethanien und der Stadt. Und: Ja, es findet wieder statt. Am Mittwoch, 15. Juni, öffnen sich die Pforten bei der Knappschaft, Knappschaft-Straße 1, in Moers zum Thema „Frauengesundheit in Moers und der Welt.“

Der Bezug zur Welt wird dadurch hergestellt, dass die Podiumsdiskussion um 14.15 Uhr mit dem anschließenden Austausch im „Café Heimelie“ stark international geprägt ist. Es gehe darum, „was wir von Frauen anderer Ländern lernen können“, erläuterte Barbara Folkerts von der Gleichstellungsstelle der Stadt Moers. Es werden Ärztinnen referieren, die von ihren Erfahrungen in der Welt (etwa aus Äthiopien) berichten. So gehen Frauen in anderen Ländern anders mit dem Thema Geburt um. In einigen Ländern müssen Frauen schwer schleppen, was auch Ursache für Inkontinenz sein kann.
Des Weiteren sorge man gerade auch in Flüchtlingsunterkünften dafür, dass die dort lebenden Frauen die Veranstaltung am Mittwoch besuchen können. Deswegen erhofft man sich einen interkulturellen Austausch bei Gesprächen im Café.

Wie ein roter Faden zieht sich das Motto durch das gesamte Programm. Auch in den Workshops wird auf das Verbindende Bezug genommen. Folkerts: „Das Thema Gesundheit treibt uns alle an.“
In den Workshops ab 15.30 Uhr wird angeboten: „Selbstuntersuchung an der Brust – Richtig tasten lernen.“, „Sei nicht Sklave deiner Blase.“, „WenDo – Selbstbehauptung und Gewaltprävention“, „Stressabbau multikulturell – Die Welt der Entspannung und Klänge“.
Die Musik als „Sprache der Welt“ ist ein weiterer Schwerpunkt des Tages. Besonders freut sich das Organisationsteam darauf, dass für die Abendveranstaltung – an anderem Ort – im St. Josef Krankenhaus, Asberger Straße 4, Anja Lerch gewonnen werden konnte, die von 19.30 bis 21 Uhr „für die Gesundheit, das Miteinander und ein gutes Gefühl“ einen Mitsingabend gestaltet. Einen Vorgeschmack gibt sie schon um 16 Uhr im Foyer bei der Knappschaft.

Dass dieser spezielle Tag für Frauen Sinn macht, zeigen Erfahrungswerte. Ulrike Wellner vom St. Josef Krankenhaus erinnert sich an ein Angebot „Frauenherzen schlagen anders“. „Die Frauen waren sehr begeistert, weil ihnen das gar nicht so bewusst war, dass die Symptome, die auf einen Herzinfarkt hinweisen, andere sind als bei Männern.“

Männer sind an diesem Tag vieler professioneller Angebote ebenfalls willkommen.

Den Flyer zum Programm finden Sie hier
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