Fifties Charme in Rheinberg

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Das diesjährige Rheinberger Stadtfest stand erstmalig unter dem Motto „Wilde 50er“ und lockte viele Interessierte an den Niederrhein.

Spätestens als um 14 Uhr am Samstag die Models vom Vintage- und Secondhandladen „Seconrella“ den Laufsteg enterten, war Rheinberg zurück in die 50er Jahre gebeamt. Und nicht nur das, der bekannte Moerser Secondhandladen hatte für das Publikum einen Querschnitt aus den 30er bis 60er Jahren parat. Ruth Braun, Inhaberin von Seconrella und des Labels „Schirman“, brachte mit ihren Modellen den Lifestyle von längst vergangenen Jahrzehnten zurück nach Rheinberg.

In der Tat hatte sich Rheinberg gemäß dem neuen Motto herausgeputzt. Egal ob hinter dem Getränkewagen oder am Tapasstand, alle trugen 50er Jahre Outfits. Foodtrucks standen für das leibliche Wohl bereit und auch hier wurde ganz auf das Motto „Wilder 50er“ gesetzt: Egal ob Burger, Cupcakes oder einen amerikanischen Milchshake, wer im Fifties Look speisen wollte, fand definitiv das Passende.

Die Rheinberger selbst waren vom neuen Motto und dem verstärkten Samstagsprogramm sehr angetan: „Es ist toll, dass jetzt bereits samstags so viel los ist und das Motto find ich richtig spitze“, so Nicole Kehrmann. Besonders gefiel der Rheinbergerin, dass sich viele dem Motto entsprechend gekleidet hatten und so das richtige Flair rüberkam. Dem schloss sich auch ihr Mann, Andreas Kehrmann, an: „Für viele ist es ja nicht nur ein Outfit, sondern ein richtiger Lifestyle. Toll, dass das jetzt auch in Rheinberg zu spüren ist.“

Mit dem Oldtimer zum Stadtfest


Mit dem Motto hatte die Werbegemeinschaft Rheinberg in der Tat ins Schwarze getroffen. Auch Henry Hochstein, der mit seinem Schmuckstück, einem echten Oldtimer, zum Stadtfest nach Rheinberg gefahren war, gefiel die Atmosphäre: „Richtig cool, dass es jetzt mal ein ganzes Stadtfest zum Motto 50er Jahre gibt“, so der Moerser. Etwas getrübt hat seine Stimmung nur die riesige Baustelle am Marktplatz: „Die Baustelle hat erst vor zwei Tagen angefangen, das hätte man doch noch verschieben können“, so der 50er-Fan. Trotzdem gab es viel Zuspruch für Hochstein und sein Auto wurde des Öfteren zum Fotomittelpunkt: „Es gibt mit dem Auto meist mehr Aufmerksamkeit als mit einem Ferrari“, so Hochstein lachend.

Die Aufmerksamkeit war der Werbegemeinschaft Rheinberg mit dem neuen Motto in jedem Fall auch gewiss - und der Auftakt gelungen.

Alle Fotos: Heike Cervellera
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