Adventsmarkt eröffnet heute

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(Foto: Archivfoto Andreas Köhring)
Von Karina von der Heidt

Zum 15. Mal hüllt sich die Mülheimer Altstadt während der Adventszeit in ein weihnachtliches Gewand, denn am Freitag, 28. November, fällt der Startschuss für den Adventsmarkt in der Altstadt. Bis zum Sonntag, 21. Dezember, lädt dieser alle Mülheimer zu einer besinnlichen Zeit ein.

Dieses Jahr geht der Adventsmarkt zum zweiten Mal über drei Wochen. Insgesamt stellen über 70 wechselnde Organisationen und Gruppen an etwa 50 Ständen ihre Waren und Leckereien aus. „Dieser Weihnachtsmarathon ist jedoch nicht alleine zu stemmen. Wir sind auf viele Helfer angewiesen. Altstadtbewohner, Feuerwehr und Ordnungsamt sind uns dabei eine große Unterstützung“, erklärt Organisator Rolf Schulze von Pro Altstadt.

Baustelle ist eine Herausforderung

Dieses Jahr stellte die Baustelle an der Petrikirche für die Aufbauarbeiten eine Herausforderung dar. Daher wird der Adventsmarkt dort anders als in den vorherigen Jahren aufgebaut sein. An den Traditionen des Marktes hat sich aber nicht viel geändert. Weiterhin wird der Nikolaus in seiner Hütte zu finden sein. Werktags nimmt er dort von 16.30 bis 18 Uhr und sonntags von 15 bis 18 Uhr die Wünsche der Kinder entgegen. Den Rest der Zeit befindet sich der Nikolaus mit dem Engel auf Rundreise über den Markt.

So wie in den vergangenen Jahren kann man seine Wünsche für das nächste Jahr beim Wunschmann abgeben. Dieser bringt die Wünsche zu Papier und laminiert sie. Anschließend werden die Zettel in der Kettwiger Straße aufgehängt. „Nach drei Tagen hängt meist schon die ganze Straße mit Wünschen voll“, so Annette Schulze, Organisatorin von Pro Altstadt.

Zur Adventszeit lassen sich in der Altstadt wieder viele „offene Fenster“ finden. „Bei den ‚offenen Fenstern‘ wird etwas gegeben, gezeigt oder vorgeführt“, so Rolf Schulze. So wird es dieses Jahr unter anderem einen Gottesdienst im Wohnzimmer eines Anwohners geben. Ebenfalls werden täglich um 19 Uhr von allen Besuchern Wunderkerzen als Zeichen des Friedens abgebrannt.

Neben den altbekannten Schaustellern lassen sich aber auch neue finden. Dieses Jahr sind zum Beispiel die Städtepartner aus Darlington dabei. Am ersten Adventswochenende kann man sich also auf süße Köstlichkeiten aus England freuen. Auch zahlreiche Höfe der Anwohner werden durch Austellungen zum Leben erweckt.

Zum ersten Mal wird eine Initiative unter dem Paten Markus Püll dabei sein. Über den Markt verteilt werden 15 Spendendosen aufgestellt. Mit ihnen soll für den Carolinenhof gesammelt werden. Hier wird integratives Reiten angeboten. „Die Spenden sollen finanziell schwachen Familien zugute kommen, die sich das Angebot des Hofes sonst nicht leisten könnten“, erklärt Püll.

So wie bisher ist es den Besuchern möglich, sich einen der Weihnachtbäume, die in der Altstadt stehen, per Zettel zu reservieren. Am letzten Tag des Marktes können diese dann ab 20 Uhr kostenfrei mit nach Hause genommen werden.
„Die Veranstaltung wächst qualitativ. Es ist Jahr für Jahr schön zu sehen, dass sich jeder Besucher sofort zuhause fühlt“, schließt Rolf Schulze.
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Gisela Weining aus Mülheim an der Ruhr | 02.12.2014 | 13:07  
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