"Ladies night" in Düsseldorf....

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Team in Düsseldorf
 
Cathy Satorius
Mülheim an der Ruhr: RWE Sporthalle | Am Samstag, dem 29.08.2015 bestachen vor allem die „Mädchen“ auf Seiten des BC Mülheim-Dümpten e.V. durch Ihre sportlichen Leistungen im olympischen Amateurboxen, aber der Reihe nach…

Der Boxring Düsseldorf richtete am vergangenen Samstag das Finale des „Düsseldorfs next Boxchamp“ für das Jahr 2015 in seiner Frankenheimhalle in Düsseldorf-Flingern aus.

19 Kämpfe waren vorgesehen und letztendlich fanden jedoch 13 Kämpfe statt.

Die Paarungen verrieten schon auf dem Papier „guten Sport“, denn unter den Akteuren waren einige Teilnehmer sowie Medaillengewinner der diesjährigen Deutschen Meisterschaften aus den jeweiligen Altersklassen.

Auf Dümptener Seite waren 4 Athleten und 2 Athletinnen an den Finalkämpfen beteiligt.

Den Reigen eröffnete Cathy Satorius mit ihrem Debüt im Dümptener Trikot, sie traf im Bantamgewicht der Kadettinnen (bis 51 kg) auf Lara Hirschfeld vom BC Warendorf.

Mit Gongschlag zu ersten Runde ließ Cathy keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie als Siegerin den Ring verlassen wollte.

Mit klugen Kombinationen aus Führungs- sowie Schlaghand konnte sie Ihre Kontrahentin permanent unter Druck setzten und gute Treffer erzielen.
Immer wieder stellte sie die Warendorferin aus einer stabilen Deckung heraus und beherrschte den Kampf.
Sie war einfach an diesem Tag zu stark für ihre Gegnerin. Dies sah deren Ecke ebenso und gab den Kampf in der zweiten Runde auf.

Siegerin durch TKO-A: Cathy Satorius!

Gespannt war man auf das Auftreten von Michelle Hatari, die erstmal nach den Deutschen Meisterschaften wieder in den Ring ihr Können unter Beweis stellen durfte.

Sie war extra ins Halbweltergewicht der Juniorinnen (bis 57 kg) aufgerückt und traf auf Büsra Celik ebenfalls vom BC Warendorf.

Von Beginn der ersten Runde entwickelt sich wirklich ein sehr gutes Duell der Beiden, in dem die Dümptenerin versuchte ihre Reichweitenvorteile zu nutzen und dem Kampf über die Führungshand zu bestimmen.
Auf der anderen Seite versuchte die Warendorferin unermüdlich die Distanz zu überwinden um dann im Innenkampf zu punkten.

Beide Athletinnen gingen ein hohes Tempo über diese drei Runden und der Kampf war für die Zuschauer sehr unterhaltsam, aber letztendlich zeigte sich die Dümptenerin in allen drei Runden als stärke Athletin.

Folgerichtig: Siegerin nach Punkten Michelle Hatari!

Ebenfalls ein Debut im Trikot des BC Mülheim-Dümpten e.V. feierte Andreas Siminenko, er traf im Weltergewicht der Männer (bis 69 kg) auf Lamin Soumare vom Boxring Hilden.

Und Andreas zeigte in seinem ersten Kampf ein wahrlich starkes Debut, er kontrollierte den Kampf aus der Ringmitte heraus und konnte Akzente über die Führungs- sowie Schlaghand setzen.

Aus guten Meidbewegungen gestaltete er Konter, setzte zum richtigen Zeitpunkt nach und sicherte sich mit dieser guten Leistung zu Recht nach drei Runden den Sieg.

Sieger nach Punkten Andreas Siminenko!

Leon Kehl traf im Halbweltergewicht der Junioren (bis 60 kg) auf Kevin Miah ebenfalls vom Boxring Hilden.

Und natürlich war es der erwartete schwere Kampf, denn der an Reichweite überlegene Hildener war immerhin Bronzemedaillengewinner bei den Deutschen Meisterschaften.

Beide Athleten zeigten den anwesenden Zuschauern einen guten Kampf, in dem der Dümptener sich im stetigen Vorwärtsbewegung befand und der Hildener versuchte über Geraden zum Ziel zu kommen bzw. Leon abzufangen.

In den ersten beiden Runden konnte Leon die Angriffe für sich verbuchen, immer wieder überwand er die Distanz und konnte mit Haken zum Körper oder Kopf punkten.

Die dritte Runde gehörte dem Hildener, der hier seinen Rhythmus fand und den Dümptener wiederum auspunktete.

Warum jedoch der Sieg letztendlich in Hilden blieb, wird ein Geheimnis der Punktrichter bleiben, ändert jedoch nichts an der guten Leistung von Leon.

Ebenfalls auf einen Bronzemedaillengewinner der Deutschen Meisterschaften traf Mohammed Haimami im Halbweltergewicht der Kadetten (bis 59 kg).

Sein Kontrahent war Erik Brunner vom BC Vorwärts Bielefeld.

Hier entwickelte sich über drei Runden verteilt ein guter Kampf auf Augenhöhe, beide Athleten schenkten sich nichts und man sah ihnen den Siegeswillen an.

Sowohl technisch als auch vom Tempo her zeigten die Beiden den Zuschauer einen richtig guten Kampf, wobei der Bielefelder an diesem Tage einfach eine Hand mehr im Ziel hatte und sich Mohammed knapp geschlagen geben musste.

Den Dümptener Reigen schloss Furgan Yigit. Er traf im Weltergewicht der Männer (bis 69 kg) auf den als schlagstark bekannten Gjergi Shurbi vom Boxring Hilden.

Man merkte Furgan, der dieses Jahr aus beruflichen Gründen heraus noch überhaupt keinen Wettkampf bestreiten konnte, die lange Ringabstinenz nicht an.

Konzentriert begann er die erste Runde aus einem sicheren Abstand heraus, setzte gezielt seine Geraden ein, bereitete Konter vor und beherrschte die Runde.

Kurz vor deren Ende kam jedoch wie aus dem Nichts das Aus, mit einem Innenhandhaken erwischte der Hildener den Dümptener an der Schläfe, hiervon konnte sich Furgan jedoch nicht mehr erholen.
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