Kleine Tiere ganz Groß: Geflügel-, Kaninchen-, Vögel- und historische Landtechnik-Schau

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Am Wochenende sind Magnus mit Zwergente, Ulrike mit Zwerg Widder und Rheinischem Ringschläger und Morten mit Zwerg Barnevelder Huhn in der Alten Dreherei zu sehen. (Foto: Alte Dreherei/Menke)

Gleich mehrere Vereine aus Mülheim und den benachbarten Städten treffen sich am Wochenende, 19. und 20. November, in der Alten Dreherei um gemeinsam für die artgerechte Haustierhaltung zu werben und die schönsten Exemplare den Besuchern zu zeigen.

Welches Kind weiß heute noch warum es so viele verschiedene Hühner-, Enten- oder Kaninchenrassen gibt und wie einst das Futter und die Einstreu für die Tiere produziert wurde? Auf der Tierschau am 19. November von 10 bis 18 Uhr und am 20. November von 10 bis 15 Uhr in der lichtdurchfluteten Alten Dreherei, Am Schloß Broich 50 (neben der Hauptfeuerwache), erfährt man bei freiem Eintritt dies und noch vieles mehr.

Die Mitglieder des Rassegeflügelzuchtvereins 1869/1895 Mülheim, des Kreisverbandes der Rassekaninchenzüchter Rhein-Ruhr, der Züchter Rheinischer Taubenrassen, der Mülheimer Vogelfreunde, der Mülheimer Tiertafel und der Oldtimer- und Straßenbahnfreunde zeigen farbenprächtige Enten, Fasane, Hühner, Kaninchen, Tauben und Vögel in zum Teil naturnah geschmückten Volieren. Am Infostand erfährt man, welche Tierart zur eigenen Familie und in den eigenen Garten passt, denn nur wenige Rassen sind auch für Zimmervolieren geeignet. Wie einst das Futter vom Feld über den örtlichen Landhandel zum Züchter kam, wird an verschieden Großexponaten erklärt. So sind verschieden Saat- und Düngemaschinen, Mähmaschinen, Heuwender, ein hölzener Dreschkasten mit Riemenantrieb, Traktoren und passende Hänger zu sehen. Von den Vororten brachten die Züchter schließlich ihre Eier zum Markt, was mit einer fast 90 Jahre alten Straßenbahn dargestellt wird, die im Veranstaltungsraum parkt.

Mehrere hundert Tiere bieten so einen repräsentativen Überblick über alle Arten die man im heimischen Garten halten kann. Neben klassischen Nutztierrassen, die mehrere schmackhafte Eier pro Woche legen, sind dies auch Tierarten deren natürlicher Lebensraum gefährdet ist und von denen es bei Züchtern inzwischen mehr Exemplare als in der Natur gibt. Ebenso gibt es Haustiere in allen Größen – von der Wachtel bis zur Pute bzw. Zwerg Hühner und Zwerg Kaninchen für kleinere Ställe.

Damit sich der Besuch auch für Technikfans lohnt, bietet der Trägerverein jeweils um 13.30 Uhr eine Führung durch die Alte Dreherei an, bei der auch die neue Modelleisenbahn gezeigt wird. Info www.alte-dreherei.de, Tel. 0208 444 69 360.
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