RDB BV-Niederrhein Biker-Tour zum Fischereihafenrennen nach Bremerhaven

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Auf der Zielgeraden
 
Die RDB-Bikertruppe
Oberhausen: Jochen Auberg | RDB – BV-Niederrhein
Laut. Roh. Echt.
Das ist das Motto des Fischereihafenrennens in Bremerhaven, und die Motorradgruppe des RDB-BV Niederrhein hatte sich auf den Weg gemacht, um zum dritten Mal bei diesem zweitägigen Spektakel in Bremerhaven dabei zu sein.
Start für uns war am Pfingstsonntag um 8:00 Uhr vom Weseler Bahnhof bei recht gutem Wetter.
Der Weg war diesmal nicht das Ziel, denn wir wollten schon am Nachmittag die Qualifikationsrennen, die den Auftakt des Rennwochenendes bildeten, sehen und es lagen ja über 300 km vor uns.
Neun RDB-Biker, neun Motorräder mit unterschiedlichster Motorisierung, die Spanne reicht von 600 ccm bis hin zu 1300 ccm, fuhren diszipliniert im Konvoi die akribisch geplante Route. Eine Motorradtour braucht eine abwechslungsreiche Routenführung, denn auch das Erreichen des Ziels sollte zumindest Spaß machen. So wird für die Überquerung der Weser der komfortable Wesertunnel links liegen gelassen, denn die gute alte Weserfähre bietet einen viel besseren Ausblick auf die „einzige deutsche Großstadt an der Nordsee“.
Planmäßig konnten wir in der Gaststätte „Zur Linde“, in einem Vorort von Bremerhaven, unsere Zimmer beziehen. Die Wirtsleute bereiteten uns Bergleuten vom Niederrhein einen herzlichen Empfang und öffneten trotz Ruhetag ihr Lokal für uns. Diese norddeutsche-Gastfreundschaft begleitete uns für den gesamten Aufenthalt, denn jeder Renntag fand hier seinen Abschluss. Er wurde von allen Akteuren wie ein Kameradschaftsabend zelebriert!
Packender Rennsport, eine fantastische Atmosphäre und herrliches Wetter - Donnergrollen gab es nur auf der Rennstrecke - während des 58. internationalen Fischereihafen-Rennens sollten uns mit 25.000 anderen Besuchern für alle Strapazen der zügigen Anreise entschädigen.
An diesem Wochenende starteten über 400 Motorradfahrer aus zehn Nationen. Aufgeteilt waren die Motorräder in zehn Klassen, von den offenen Superbikes über Zwei- und Dreizylinder bis hin zu Rennmotorrädern aus den 80er Jahren und den ultraflachen Renngespannen mit Beifahrern, die sich so weit in die Kurven legten, dass die Protektoren an den Schultern auf der Straße einen Funkenflug erzeugten. Wenn diese auf dem 2,7 Kilometer langen Kurs im Fischereihafen unterwegs waren, erreichten sie am Ende der Zielgeraden mehr als 200 Kilometer pro Stunde.
Wir als Zuschauer standen sowieso schon mitten im Renngeschehen, doch konnten wir, im goldenem Abendlicht bei der Abschlussrunde in der alle Fahrer mit ihren Motorrädern ohne Helm über die Strecke fahren, noch einmal jedem applaudieren, der bunten Parade aller Protagonisten. Unter lautstarkem Applaus ging das 58. Internationale Fischereihafen-Rennen zu Ende.
Mit diesen Eindrücken machten wir uns am Dienstag auf den Weg zurück zum Niederrhein. Wir mussten feststellen, dass der Mai nicht nur Sonne bietet, denn einige doch recht ergiebige Regenschauer begleiteten uns auf dem Heimweg. Es galt aber auch in diesem Fall die Motorradweisheit: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung.
In Wesel angekommen trennte sich die eingeschworene Gruppe und neben der Freude über das gelungene Rennwochenende einte uns noch ein zweiter Wunsch: der Wunsch nach einem 59. Fischereihafen-Rennen an Pfingsten 2016.
Glückauf Silvo Magerl
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