Bombe entschärft

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An der Weißensteinstraße wurde am gestrigen Vormittag eine Fünf-Zentner-Bombe mit Aufschlagzünder entschärft. Trotz seiner ungünstigen Lage wurde der Blindgänger innerhalb von gut 30 Minuten unschädlich gemacht.

Bei Vorarbeiten zum Emscher-Umbau zur Renaturierung des Flusses wurde das explosive Überbleibsel aus dem zweiten Weltkrieg entdeckt. Ab 10.30 Uhr waren gestern sowohl die Autobahn 3, als auch die Weißensteinstraße dicht.
In nur sieben Metern Tiefe lag die Bombe, ungünstigerweise mit dem Zünder nach unten. Frank Stemmel vom Kampfmittelräumdienst blieb dennoch im Zeitplan für den Idealfall.
Um 10.50 Uhr begann er seine Arbeit, schon um 11.25 Uhr konnten alle Sperrungen wieder aufgehoben werden. Auf der A3 hatte sich zeitweise ein bis zu vier Kilometer langer Stau gebildet.
Nach Einschätzung der Bezirksregierung Düsseldorf wird es in den kommenden Jahren noch häufiger zu Kampfmittel-Räumeinsätzen an diesem Ort kommen.
Das Werk der Ruhrchemie in Holten - heute ist dort Oxea beheimatet - galt als eines der strategischen Ziele der alliierten Kampfbomber. Daher wurde hier intensiver gebombt als an anderen Stellen. Entsprechend ist die Erwartung, weitere Blindgänger im Erdreich zu entdecken.
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