Härtetest bestanden

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Foto: privat
Das Digitalfunknetz im Großraum Oberhausen hat den Härtetest bestanden. „Das System läuft stabil. Die deutliche Qualitätssteigerung bei der Sprachübertragung ist signifikant“, sagte Polizeipräsidentin Kerstin Wittmeier, „nur an wenigen Stellen muss die Funktechnik noch nachjustiert werden.“ Der Probebetrieb in Oberhausen ist im März abgeschlossen. Ab April wird der Digitalfunk zunächst noch neben dem analogen System genutzt.
Ein halbes Jahr überprüfte die Polizei in Oberhausen das Digitalfunknetz auf Herz und Nieren. Heute testen 200 Polizisten in Oberhausen, Kleve, Wesel und Krefeld in einer groß angelegten Übung noch einmal den Betrieb mit verschiedenen Szenarien. „Der Digitalfunk ist abhörsicher und bringt der Polizei und damit den Oberhausener Bürgern mehr Sicherheit“, erklärt die Polizeipräsidentin. Das Analogfunknetz bleibt als Rückfallebene bis zum Jahr 2016 bestehen.
Die neue digitale Funktechnik zeichnet sich durch wesentlich bessere und klarere Übertragung von Sprache aus, auch unter Extrembedingungen. Neben der Hochsicherheitsverschlüsselung hat die digitale Technik weitere Vorteile gegenüber dem analogen Funk. Die digitalen Funkgeräte sind kleiner, leichter und bieten neben der Gruppenkommunikation zusätzliche Funktionen wie Einzelruf, den Versand von Kurzmitteilungen sowie die Möglichkeit, die Funkgeräte über GPS zu lokalisieren.
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