Hilfe für psychisch Erkrankte

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Auf dem Foto v.l.n.r.: Dr. Ralf Kudling, Christoph Gruczyk, Kevin Kannchen, Christine Schmidt, Sozialdienst, Iris Lischer, Jörg Bückner, Judith Seibert, Prof. Dr. Jens Kuhn, Bärbel Bas, Christiane Artz und Bernhard Henn. Foto:privat

Unter der Leitung des Chefarztes der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Evangelischen Klinikums Niederrhein, Prof. Dr. Jens Kuhn, fand im Johanniter-Krankenhaus Oberhausen ein Treffen mit der Duisburger SPD-Bundestagsabgeordneten Bärbel Bas und Vertreterinnen und Vertretern der Bundesagentur für Arbeit statt.

Auf Anregung des Leiters im Leitungsstab des Vorstandsvorsitzenden Frank-J. Weise bei der Zentrale der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg, Bernhard Henn, wurde über den Übergang von psychisch erkrankten Patienten der Klinik in Ausbildung und Beruf gesprochen.
Bärbel Bas, die als Mitglied des Ausschusses für Gesundheit im Deutschen Bundestag fachkundige Expertise mitbrachte, regte im Laufe der Diskussion an zu prüfen, ob die Kolleginnen und Kollegen in den zuständigen Agenturen Duisburg und Oberhausen nicht Schulungen für die Mitarbeiter des Sozialdienstes über alle Förderungsmöglichkeiten im Bereich Rehabilitation anbieten könnten.
Im Interesse der betroffenen Patienten wurde ein intensiver fachlicher Austausch zwischen dem Sozialdienst der Klinik und den Fachleuten im Reha-Bereich der Arbeitsagenturen Duisburg und Oberhausen angeregt.
Die anwesenden Teamleiterinnen der Reha-Teams aus den Agenturen für Arbeit Oberhausen und Duisburg machten auf die grundsätzliche Möglichkeit aufmerksam, die Beratungsgespräche schon während der klinischen Betreuung der Patienten anzubieten.
Dann ist zu dem Zeitpunkt, an dem die betreuten Menschen den Schritt ins Arbeitsleben starten können, für alle transparent, welche Fördermöglichkeiten bestehen und notwendig sind.
Informationen über die mögliche Unterstützung der Patienten durch die Agentur für Arbeit können laufend an den Sozialdienst der Klinik weitergegeben werden.
Am Ende der Veranstaltung im Johannither Krankenhaus waren sich alle Beteiligten einig: Das Treffen war ein Schritt zu mehr Transparenz in der Zusammenarbeit. Das gemeinsame Anliegen, psychisch erkrankten Menschen auch durch einen schnellen und nachhaltigen Einstieg oder Wiedereinstieg ins Berufsleben zu helfen, kann zukünftig noch besser erreicht werden.
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