Bessere Orientierung für Radler

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Präsentierte den neuen Radplan für Oberhausen: Umweltdezernentin Sabine Lauxen (vorne) mit den städtischen Mitarbeitern (von links): Hans-Werner Küppers, Dieter Baum, Ulrich Moritz und Rainer Krawczyk. Foto: Verena Reimann

Die Stadt Oberhausen gibt einen neu aufgelegten Fahrrad-Stadtplan heraus: Mit dem Rad sich schnell und einfach in Oberhausen und Umgebung orientieren können, dafür wird von der Stadt seit vielen Jahren ein Fahrrad-Stadtplan herausgegeben. Dieser wurde nun aktualisiert, mit zusätzlichen Informationen ausgestattet und nach sechs Jahren neu aufgelegt.

Nötig sei die Herausgabe des neuen Plans gewesen, da fünf Auflagen der Karte aus dem Jahre 2010 bereits vergriffen gewesen seien. Zudem seien eine ganze Reihe von neuen Routen in Oberhausen und den angrenzenden Städten entstanden.
Wesentliche Teile der vorherigen Karte wurden dabei wieder übernommen und auch Strecken in den angrenzenden Städten Duisburg, Mülheim, Bottrop, Dinslaken und Essen mitberücksichtigt. Dazu kommen etliche neue Verbindungen, wie zum Beispiel das erste Teilstück zwischen dem Hauptbahnhof Mülheim und der Essener Innenstadt, welches weitgehend fertiggestellt und bereits befahrbar ist. Eine weitere Neuerung ist die Darstellung der „Tal-Route“. Die neue Strecke, beginnend am Rhein-Herne-Kanal (Höhe Haus Ripshorst), führt entlang des Läppkes Mühlenbaches durch das Hexbach- und Winkhausertal und bringt die Radfahrer schließlich in Essen-Schönnebeck zum Radschnellweg Ruhr.

Sehenswürdigkeiten und Tipps


„Es ist eine wirklich runde Sache geworden. Sehenswürdigkeiten und Tipps zum Radverkehr runden den neuen Plan ab“, so Umweltdezernentin Sabine Lauxen, die die neue Karte vorstellte.
Erhältlich ist der neue Radplan ab sofort für 4,90 Euro unter anderem in Buchhandlungen und in der Touristeninformation der Stadt. 2.000 Exemplare wurden für die neue Auflage gedruckt.
Bei der Vorstellung des neuen Exemplars an der Rad-Station des Holtener Bahnhofs wurde noch einmal auf die neue „Bike&Ride“-Anlage hingewiesen. „Wir möchten noch einmal Werbung für die neue Radabstellanlage machen“, so Lauxen.
Neben fünf modernen, großen Einzelboxen, in die hochwertige Räder, wie E-Bikes, eingeschlossen werden können, gehört auch ein Fahrrad-Abstellhaus zu der neuen Anlage am Holtener Bahnhof. In diesem können Räder gesichert werden und sind vor Regen geschützt. Fahrrad-Pendlern haben bei der Stadt die Möglichkeit diese monatlich zu mieten. Ein Grund für die Entstehung der Anlage seien unter anderem zahlreiche Beschwerden von Rad-Pendlern gewesen, die sich in der Vergangenheit über Vandalismus und Diebstahl ihrer Räder beschwert hätten.
(Von Verena Reimann)
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