Vom Hofmarschall zum Prinzen

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Mario Hochmuth und seine Helfer beim schmücken der Luise-Albertz-Halle. Fotos: Rüdiger Marquitan
 
Mario Hochmuth ist die Vorfreude auf seine Kürung deutlich anzumerken.

Für Karnevalisten hat heute am Freitag, 11. November, die schönste Jahreszeit, nämlich die 5., begonnen. Den ersten Höhepunkt gibt's schon am Samstagabend: Mario Hochmuth wird in den Adelsstand erhoben und als Prinz Karneval von Groß Oberhausen, Mario I durch die Säle ziehen.

Wie es ist, Mitglied in einem Prinzenteam zu sein, weiß Mario Hochmuth aus erster Hand. In der Session 2012/2013 war er Hofmarschall im Team des damaligen Stadtprinzen Gerhard I. Jetzt gibt er selbst den Ton an.
Mario Hochmuth, im richtigen Leben Eigentümer und Chef des Dekopartners sowie des Lagerexpress' an der Wehrstraße, ist es gewöhnt, dass ihm Menschen folgen. Er kann organisieren und delegieren. Wichtige Eigenschaften, die ihm sicher auch als Tollität Prinz Karneval von Groß Oberhausen zugute kommen. Dem Zufall überlässt der 61-Jährige nämlich so gut wie nichts. Die Dekoration seiner Bühne beispielsweise. Nicht seine Mitarbeiter bestimmen wo es lang geht, das macht der Chef höchstpersönlich. Erst wenn alles perfekt ist, ist der gelernte Schaufenstergestalter auch zufrieden.

Jubiläumsprinz


Und doch war es schon fast Zufall, dass Mario Hochmuth heute Abend zum Stadtprinzen gekürt wird. Die Große Osterfelder Karnevalsgesellschaft, die in dieser Session das beeindruckende Jubiläum von 10 x 11 Jahren feiert, hatte bei ihm angefragt ob er sich vorstellen könne, als Jubiläumsprinz für die GOK durch die Säle zu ziehen. Erst war er überrascht, doch nach einiger Bedenkzeit sagte er zu: "Ich bin ein Mensch, der da ist, wenn man ihn braucht", so die Erklärung. Doch Mario Hochmuth knüpfte seine Wahl an die Bedingung, dass mindestens ein Mitglied der GOK in sein Team kommt. Mit dem Vorsitzenden der Gesellschaft, Stefan Diebels, war der Minister gefunden und das Amt des Hofmarschalls bekleidet kein geringerer als der ehemalige Stadtprinz der Session 2013/2014 und amtierende Hauptausschusspräsident Ludger Decker. Sozusagen "alte Hasen unter sich".
Mario Hochmuth liebt den Karneval. Seine Heimatgesellschaft ist das 1. Traditionscorps Ehrengarde der Stadt Oberhausen. Mit seinem feuerroten Doppeldecker-Bus ist er regelmäßig Rosenmontag am Zugweg in Köln oder an Altweiber am Altmarkt zu finden und der Besuch von Veranstaltungen der eigenen Gesellschaft und befreundeter Vereine ist in seinem Terminkalender fest verankert. Er feiert gern und er lässt sich gern feiern. Mit seinem schon fast überschäumendem und auch ansteckendem Temperament ist Hochmuth bei Feiern und Festen oft gern gesehener Mittelpunkt - eine Eigenschaft, die ihm mit Sicherheit auch als gekröntes Haupt in verschiedenen Situationen weiterhelfen wird. Er versprüht gute Laune, sobald er einen Raum betritt.

Vorfreude auf die Kürung


Seine Amtszeit hat Hochmuth unter das Motto "Gemeinsam unterm Sternenzelt, ziehn wir durch die Narrenwelt" gestellt. Und er möchte dieses Motto leben. Sein großer Wunsch ist es, dass "alle Vereine gemeinsam und in Harmonie Karneval feiern." Mario Hochmuth ist die Vorfreude auf seine Kürung deutlich anzumerken. Seine Amtszeit hat Hochmuth unter das Motto "Gemeinsam unterm Sternenzelt, ziehn wir durch die Narrenwelt" gestellt. Und er möchte dieses Motto leben. Sein großer Wunsch ist es, dass "alle Vereine gemeinsam und in Harmonie Karneval feiern."
(von KARIN DUBBERT)
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