Nichts für schwache Nerven!

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Jugendregionalliga U13

Rhein Stars Köln 99ers - Sterkrade 69ers 44:45


Zum Auswärtsspiel in Köln traten Beyza, Mäggi, Lotta, Albina, Jana, Lele, Leo, Joana, Ezgi und Pia an. Ein Sieg in Köln war eine doppelt schwere Herausforderung für die Truppe. Erstens schwer, da es ein Auswärtsspiel ist und zweitens saß die Hinspiel-Niederlage (49-61) tief in den Köpfen der Mädchen. Die Mannschaft steckte damals nach dem Spiel in einem moralischen Tief, bedingt auch durch den Hohn und Spott den man von ehemaligen Teammitgliedern auf dem Schulhof wegen der Niederlage ertragen musste.

Was den Gastgebern RS Köln und auch den 69ers vor Spielstart nicht klar war ist, dass sie nicht an einem Basketballspiel teilnehmen, sondern an der neu erfundenen Teamsportart "Basket-Rugby". Die Schiedsrichter pfiffen während des ganzen Spiels keine Schrittfehler, keine Doppel-Dribbling und kaum Kontaktfouls. Dementsprechend hart und unsauber ging es auf dem Feld zu. Zumindest Seitenaus wurde konsequent vom Schiedsrichtergespann gepfiffen.

Die Sterkraderinnen verschliefen den Start völlig. Die Verteidigung stand gut, offensiv war aber Flaute. Nach 6 Minuten stand es 7:0 für die Gastgeberinnen. Eine Auszeit der Sterkraderinnen folgte und ab da war man wenigstens schon mal auf einem Auge halbwach. Bis zur 9. Minute holte man auf und glich aus. Köln traf aber nochmal kurz vor Schluss zum 9:7 Viertelendstand.

Das zweite Viertel war fest bis zur 5. Minute in Sterkrader Hand. Eingeleitet von einem Dreier Ezgis legten die Sterkraderinnen bis auf 17:9 vor. Bis zur 7. Minute hielt man die 8 Punkte Führung, um sie dann mit total kopflosem Spiel innerhalb der letzten 3 Minuten zu verspielen. Auch die Auszeit, als die Führung auf 4 Punkte schmolz half da leider nicht. 21:21 zur Halbzeit und entsprechend deutliche Worte fand das Trainergespann in der Halbzeitpause an die Mannschaft.

Das dritte Viertel war ein offener Schlagabtausch. Beide Mannschaften hatten ihre Hochs und Tiefs. Köln hatte am Ende die Nasenspitze leicht vorn. Mit 36:34 Kölner Führung ging es ins letzte Viertel.

Das letzte Viertel war an Spannung kaum zu überbieten. Ein Kopf an Kopf Rennen wurde ausgetragen. Ein weiterer Dreipunktetreffer Ezgis in der 35. Spielminute verschaffte ein wenig Luft. Köln traf direkt darauf und verkürzte auf 2 Punkte. Wieder war es Ezgi, die das Heft in die Hand nahm und den Korbleger, nach tollem Zuspiel von Mäggi, sicher 3 Minuten vor Schluss einnetzte um wieder alte Verhältnisse herzustellen. Sterkrade lief auf dem Zahnfleisch und Köln lief Sturm. Die Kölnerinnen knabberten am mickrigen Polster und verkürzten auf einen Punkt. 23 Sekunden zu spielen und Köln war zudem im Ballbesitz. 2 Sekunden vor Schluss entschied sich ein Schiedsrichter, die Spannung auf die Höhe zu treiben und doch noch einen Kontakt zu pfeifen, der dann Freiwürfe für Köln ergab. Nervenkitzel pur, da die beste Kölner Spielerin an der Freiwurflinie stand. Sie vergab beide Freiwürfe, nach dem zweiten Fehlwurf wurde ordentlich ausgeboxt und der Sieg nach Hause geholt. 45:44 für Sterkrade.

Trainerstimme:"Dies war ein sehr wichtiger Sieg für die Mannschaft. Stolz ist schon ein zu geringer Ausdruck für die Mädchen. Die Mädchen waren so froh und losgelöst nach der Schlusssirene, dass bei einigen die Tränen flossen. Besondere Leistungen legten Ezgi, Mäggi und Pia an den Tag. Pia überzeugte das ganze Spiel durch starke und intelligente Defense. 12 Punkte erzielte sie selber, leitete aber auch eine Vielzahl Treffer ihrer Mitspieler ein. Mäggi war gesundheitlich angeschlagen, dennoch legte sie einen guten Schuh aufs Parkett. Sie ist Captain der Mannschaft und das merkt man als Beobachter auch deutlich. Sie punktet meist die "wichtigen Dinger" und gibt der Mannschaft dadurch enormen Halt. Ezgi zeigte ihr bestes Spiel der Saison. Sie war die einzige Spielerin ohne Wechsel, weil sie nicht in der Defense wegzudenken war. Sie sammelte den Großteil der Defensivrebounds ein und blockte auch sehr viele gegnerische Korbversuche. Ezgis Steckenpferd, die Dreipunktewürfe, sind auch endlich im Spiel gelandet. Bisher blockierte sie sich selber und warf die Würfe überhastet oder traute sich meist gar nicht erst zu werfen in den richtigen Momenten. Die beiden Treffer taten ihr sichtlich gut und lassen auf mehr hoffen. Weiter so!"

Ein Dank an die mitgereisten Eltern und nochmal ein Dank an Dirk Richter für die Aufnahmen vom Spiel. Weiter geht es für die Mädchen am 19.04.15 auswärts bei Adler Frintrop. Hochball 14 Uhr. Bis dahin TC GO!

Gespielt haben:
Beyza 1, Mäggi 12, Lotta, Albina, Jana, Lele 8, Leo 2, Joana, Ezgi 10 (2 Dreier), Pia 12
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