Zufrieden trotz Niederlage

Erfolge werden nicht immer an der Summe der Siege gemessen, sondern wie bei der U11 der 69ers, vielmehr am kontinuierlichen Fortschritt. So ist das Ziel für die Rückrunde auch so festgelegt, in den jeweiligen Spielen besser abzuschneiden, als in der Hinrunde. Wichtig ist hier, von Spiel zu Spiel zu denken.

Mit dieser Vorgabe sollte die Rückrunde im Lokalderby gegen die BG Duisburg West starten, nämlich ein besseres Ergebnis zu erreichen, als die 38-69 Niederlage der Hinrunde.

Mit einem weiteren Neuzugang und der Rückkehr von Sophia nach 2-wöchiger Krankheit gingen die 10 Mädels in das Spiel. Leider fehlte Rebecca bei dieser Partie, die kurzfristig ausfiel.

Gerade zu Beginn des Spiels konnte der Fortschritt der Sterkraderinnen gut beobachtet werden. Mit konsequenter Defense brachte man den Gegner schier zur Verzweiflung, nur in der Offense lief noch nicht so viel zusammen. So endete das Viertel knapp mit 8-10 für die Gäste.
Im zweiten Viertel blieb dem TC dann etwas die Luft weg. Die vielen Neuzugänge sollten ins Team integriert werden, was manchmal zu leichten Abstimmungsschwierigkeiten in der Defense führte. Im Gegensatz zum Hinspiel ließen die 69ers aber nie die Köpfe hängen und konnten auch dieses Viertel noch versöhnlich gestalten. Mit dem Viertelergebnis von 9-16 ergab sich der Halbzeitstand von 17-26. Im Hinspiel lag der TC hier bereits mit über 20 Punkten zurück.

Nach der Pause mit frischer Luft, mit der ein oder anderen Banane gestärkt und mit neuem Selbstvertrauen ging es dann in das dritte Viertel. Wie schon zu Beginn des Spiels funktionierte die Verteidigung wieder, sodass Sterkrade das Viertel mit nur zwei Punkten Differenz abgeben musste (10-12).
Im vierten Viertel konnten dann nochmal die letzten Kräfte mobilisiert werden und eine beeindruckende Aufholjagd begann, die in der 36. Minute mit der Verkürzung des Abstandes auf nur noch 7 Punkte gipfelte. Ab diesem Moment schwanden die verbliebenen Kräfte aber schnell und Duisburg konnte innerhalb von zwei Minuten den Sack zu machen und den Vorsprung wieder auf 16 Punkte ausbauen. Beim Schlusspfiff stand es nun 44-60.

Trotz der Niederlage hat der TC alle seine Ziele erreicht. Die eigene Offense konnte verbessert werden. In der Verteidigung ließ man weniger Treffer der Gegner zu und die Punktedifferenz konnte im Vergleich zum Hinspiel halbiert werden. Insgesamt ein Ergebnis, auf das sich aufbauen lässt.
Nach der Basketball-Lehrstunde gegen die Citybaskets aus Recklinghausen (24-100) und dem Krampf-Sieg gegen den Barmer TV (28-22) war diese Leistung umso höher einzuschätzen.

Zu den einzelnen Spielern:
Susu:
Kämpfte sich durch das Spiel, gewohnt schnell in der Verteidigung, jedoch aufgrund der körperlichen Überlegenheit der Gegner heute manchmal etwas überfordert. Kein Problem, im nächsten Spiel läuft das wieder.
Joyce:
Erster Einsatz überhaupt, zeigte trotz der verständlichen Angst viel Mut und wollte schon bald gar nicht mehr vom Feld. Weiter so.
Josie:
Wie bislang stetig besser werdend, immer bemüht, ihr Team mit allen Kräften zu unterstützen. Noch ein wenig an der Athletik arbeiten, dann wird das.
Emmi:
Bereit alles zu geben, konnte sie sich leider (noch) nicht selbst belohnen. Für Emmi gilt: Weniger Nachdenken, mehr Machen.
Sophia:
Große Motivation und hohe Erwartungen an sich selbst nach der Zwangspause. Sophia konnte Ihre eigenen Erwartungen nicht immer erfüllen. Auch hier gilt: Weniger überlegen und dem eigenen Können vertrauen (6 Punkte)
Selma:
Erfüllte Ihre Spezialaufgabe, die Verteidigung der stärksten Gegnerin, mit Bravur. Nur ihre viel zu rutschigen Schuhe konnten sie stoppen.
Zümra:
Bestes Spiel der bisherigen Saison. Stark verbessert im Aufbauspiel und 12 Punkte (Season high), davon 2x Dreier.
Selin:
Wieder erfolgreichste Schützin (23 Punkte), inzwischen sehr konstant im Scoring trägt Selin viel zu den bisherigen Erfolgen bei. Auch ihr Passspiel wird immer besser. Lange Pässe müssen noch genauer werden, dann können andere diese auch besser verarbeiten.
Ela:
Im 3. Einsatz überhaupt bereits eine Stütze in der Verteidigung. Zeigt viel Einsatz und wird sich früher oder später auch in der Offense dafür belohnen.
Sude:
Mit wieder mehr als 10 Rebounds spezialisiert sich Sude auf diese Aufgabe. Die Reboundarbeit ist eine der wichtigsten Bestandteile des Spiels. Damit hat Sude großen Anteil an den erzielten Erfolgen. Auch die verwandelten 3 Punkte (1x FW) tragen dazu bei.

Insgesamt eine sehr gute Leistung, auf die man aufbauen kann. Dies kann direkt am kommenden Wochenende unter Beweis gestellt werden. Am Sonntag geht es nach Hagen, einem ähnlich starken Gegner, wie Duisburg. Im Hinspiel stand es zum Schluss 18-55. Dieses Ergebnis will das Team verbessern.

Autor:

Tobias Neumann aus Oberhausen

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