Die wap vor Ort in Schwelm

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Mitten auf dem Bürgerplatz in Schwelm hatte sich das Team der wap positioniert, um mit den Bürgerinnen und Bürgern „vor Ort“ ins Gespräch zu kommen.

Der Pavillon war noch nicht ganz aufgebaut, da schauten schon die ersten interessierten Leser vorbei. Und sie hatten allerlei Anregungen mitgebracht, die die Redaktion in den nächsten Wochen auch thematisch aufbereiten wird.
Ein beklemmendes Problem bleiben die Diebstähle auf dem Friedhof: Hier sind dunkle Gestalten nahezu täglich unterwegs, um Grabschmuck, frische Gebinde oder Gießkannen mitgehen zu lassen. „Selbst ein kleiner geschmückter Tannenbaum war über Nacht verschwunden“, klagte ein Betroffener.

Vollbremsung auf der Straße

Eine andere Leserin brachte den zunehmenden Lkw-Verkehr auf der Steinwegstraße nach Sperrung der unteren Blücherstraße zur Sprache: Stundenlang stünden hier Lkw mit laufendem Motor und Fahrschulen nutzten die ansonsten eher ruhige Straße, um dort mit den Fahrschülern Vollbremsungen zu üben.
Hier hatte auch Bürgermeister Jochen Stobbe keine Lösung. Denn bekanntermaßen gehöre die Steinwegstraße zum dortigen Industriegebiet und ein Parkverbot für Lkw bedeute nichts anderes als die Verlagerung des Problems in eine der anderen umliegenden Straßen.

Oehder Kreisel

Eine weitere Leserin wollte mit Jochen Stobbe über den Zustand des Oehder Kreisels diskutieren. Nach ihrem Geschmack sei die Skulptur und die Bepflanzung so gar kein „Hingucker“. Der Bürgermeister verwies darauf, dass es sich um ein ausschließlich privat finanziertes Projekt handele, für dessen Pflege und Instandhaltung die Stadt keine Gelder aufbringen könne. Viel Lob bekamen allerdings die bunten Geranien, die an vielen Stellen das Stadtbild verschönern. Diese hängen besonders hoch, um Langfingern und mutwilligen Zerstörern keine Chance zu geben.
Konkrete Hilfe versprach Stobbe einer Bürgerin, die seit Monaten auf Unterstützung durch die JobAgentur wartet. Sie bekam die Telefonnummer des Stadtoberhauptes und die Zusage, sich mit allen Beteiligten an einen Tisch zu setzen.
Ein anderer wap-Leser kam gleich mit einem Bündel von Fotos, die Verschmutzungen im Wohngebiet am Brunnen dokumentierten. Auch seien dort Schilder, die auf Tempobeschränkungen hinweisen, zugewachsen. Deshalb würden die Fahrzeuge oft zu schnell unterwegs sein. Auch hier versprach das Team der wap, die Beschwerde an die zuständige Schwelmer & Soziale weiterzuleiten. Telefonisch gab es von dort gleich die Zusage, so schnell wie möglich für Abhilfe zu sorgen.
Warum das Grundstück des ehemaligen Keglerheims an der Hauptstraße nicht endlich gesäubert wird, bleibt weiter offen. Auch die wap hatte bislang kein Glück, den Inhaber zumindest telefonisch zu erreichen.
Fehlende Anbindungen verschiedener Buslinien merkten gleich mehrere Bürgerinnen und Bürger an: Gewünscht wurde u.a. eine Haltestelle in der Nähe des Feierabendhauses für die Linien 577 und 608 - Einzelheiten dazu leitet die Redaktion in den nächsten Tagen an die VER weiter.

Stadtplan für Schwelm

Dass es keinen separaten Stadtplan mehr für Schwelm gibt, war an diesem Vormittag ebenso ein Thema wie der Vorschlag, sich an einer der bestehenden Car-Sharing-Institutionen zu beteiligen beziehungsweise Fahrradstationen einzurichten.
Und Lob für die wap gab es auch - so zum Beispiel für die Angebote aus dem Lesershop.

Autor:

Britta Kruse aus Schwelm

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