Orgel-Stipendium geht nach Sundern

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Pfarrer Martin Vogt, Kreiskantor Gerd Weimar. Michael Sittig (Vorstand Sparkasse Arnsberg-Sundern), Stipendiatin Anna Knapstein und Hartmut Köllner (Vorstand Stiftung Kirchenmusik Sauerland).

Schon als Kind war Anna Knapstein an Kunst und Musik interessiert“, erzählte die Mutter der 16-Jährigen. Jetzt erhielt die Schülerin das Orgelstipendium der Stiftung Kirchenmusik im Sauerland.

Unterrichtet wird die Schülerin von Kreiskantor Gerd Weimar, der die 16-Jährige jetzt mit Ernst-Michael Sittig (Vorstand der Sparkasse Arnsberg-Sundern), Hartmut Köllner (Vorstand der Stiftung Kirchenmusik im Sauerland) und Pfarrer Martin Vogt in der Stephanuskirche in Niedereimer begrüßte.
„Das erste Mal an der Orgel war schon beeindruckend“, erzählte Anna Knapstein. Seit sechs Jahren spielt sie Klavier, doch die Orgel war zunächst ungewöhnlich. Schließlich müssen nun neben der Unabhängigkeit der Hände auch die Füße „mitspielen“. „Das ist koordinativ sehr anspruchsvoll“, erklärte Gerd Weimar, der die 16-Jährige einmal wöchentlich für 45 Minuten an der Orgel unterrichtet.
Bis zum Ende des Jahres wird der Unterricht finanziert, danach wird Anna Knapstein in einem Gottesdienst oder einem Konzert vorführen, was sie gelernt hat. „Wir freuen uns, junge Leute mit Hilfe der Sparkasse fördern zu können“, so Hartmut Köllner. Bereits zum vierten Mal wird das Stipendium vergeben. „Es ist ein Projekt, das immer wieder greift und auch nachhaltig wirkt“, erklärte Ernst-Michael Sittig, „Wir freuen uns, dass daraus schon eine Tradition geworden ist und wir insbesondere junge Leute unterstützen können.“
Das Stipendium war öffentlich ausgeschrieben worden. Anna Knapstein hatte sich auf Empfehlung des Sunderner Gemeindepfarrers Martin Vogt beworben und wurde, nachdem sie ihre Kenntnisse am Klavier aufgefrischt hatte, von der Stiftung angenommen. Die ev. Kirchengemeinde hofft, dass Anna Knapstein demnächst den Gottesdienst an der Orgel begleiten wird, wie es die Stipendiaten der Vorjahre in Brilon, Oeventrop und Wickede inzwischen regelmäßig tun.
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