zwanzigfuenfzehn

Beiträge zum Thema zwanzigfuenfzehn

Kultur
Katharina Frölich und Elena Ubrig nehmen das weibliche Erwachsenwerden in den Blick. | Foto: zwanzigfuenfzehn

Zwei junge Regisseurinnen zeigen mit „Das Kind“ eine Adaption von Marguerite Duras' Roman „Der Liebhaber“ in der Bakery im Kunstkiez Bärendorf
Mit feministischem Blick

„Wir haben diesmal nicht Silvester gefeiert“, erzählen die Regisseurinnen Katharina Frölich und Elena Ubrig – und sind darüber offenkundig nicht unglücklich. Schließlich hat ihre gemeinsame Arbeit „Das Kind“, eine Adaption des Romans „Der Liebhaber“ von Marguerite Duras, am 7. Januar Premiere – die Vorbereitungen haben in den letzten Wochen viel Zeit und Energie gebunden. Für Theaterfans gibt es allerdings einen Wermutstropfen: Nicht nur die Premiere, sondern auch die drei Folgevorstellungen...

  • Bochum
  • 06.01.20
Kultur
Die Schauspieler werden in ein schaurig-kaltes Licht gehüllt. | Foto: Schnorrbusch
2 Bilder

„Die Geister, die ich rief“: Junges Ensemble bringt „Frankenstein“ am Rottstr5-Theater auf die Bühne

Vor nunmehr 200 Jahren veröffentlichte Mary Shelley ihren Roman „Frankenstein“, dessen Aussage heute aktueller denn je ist: Nicht alles, was machbar ist, ist auch ethisch vertretbar. Das junge Ensemble des Rottstr5-Theaters, young'n'rotten, hat diesen reizvollen Stoff unter der Regie von Remo Philipp für das Theater unter den Gleisen einstudiert. Von einem Laien-Ensemble mag man bei „young'n'rotten“ nicht sprechen: Zwar handelt es sich noch nicht um ausgebildete Schauspieler, aber vor allem...

  • Bochum
  • 28.10.18
Kultur
Auf diesen Bildern zeigt Regisseur Luca Hennig seine ganz persönliche Sicht auf die drei Frauen, die sich in Genets "Die Zofen" in ein fatales Beziehungsgeflecht verstricken. | Foto: Hennig

Theater an einem ungewöhnlichen Ort: Junges Ensemble zeigt Genets „Die Zofen“

Eine Besonderheit der Theaterarbeiten des jungen Netzwerks zwanzigfuenfzehn (zfz) ist, dass häufig die räumlichen Gegebenheiten zu einem zentralen Bestandteil der Inszenierungen werden. Dies gilt in besonderer Weise für Jean Genets „Die Zofen“, die im Haus der Kortumgesellschaft vor nur jeweils 18 Zuschauern auf die Bühne kommen. Das Stück, 1947 in Paris uraufgeführt, beschreibt ein fatales Beziehungsgeflecht zwischen drei Frauen. Nach dem Willen des Autors sollten alle Rollen mit männlichen...

  • Bochum
  • 07.10.18
  • 1
Kultur
Dyana Krupezki (links) und Jana Deppe entfalten eine Familientragödie vor den Augen der Zuschauer. | Foto: zwanzigfuenfzehn

„Verstrickt in Familienbanden“: Theaterstück „von den beinen zu kurz“ erzählt von den Folgen sexuellen Missbrauchs

Bei der Geburt ihrer Tochter kommt es zu Komplikationen, so dass die Mutter keine weiteren Kinder bekommen kann. Sie bringt es nicht über sich, das Mädchen zu lieben. Dieses Vakuum füllt der Vater aus, indem er sich dazu hinreißen lässt, die Tochter fortgesetzt sexuell zu missbrauchen. Sie leidet noch als Erwachsene unter der erlittenen Traumatisierung – so sehr, dass sie versucht, das Verhalten ihres Vaters zu rechtfertigen. Das ist die Handlung von Katja Brunners Drama „von den beinen zu...

  • Bochum
  • 12.05.18
  • 1
Kultur
Die Schauspieler agieren an ungewöhnlichen Spielorten. | Foto: Theater

Das Prinzregenttheater erobert Wohnzimmer und Geschäftsräume – mit einem ganz besonderen Theaterprojekt

Gemeinsam mit dem Kollektiv „zwanzigfuenfzehn“ will das Bochumer Prinzregenttheater unter Leitung der Theaterpädagogin und Regisseurin Clara Nielebock Tracy Letts anderthalbstündiges Drama „Eine Familie“ realisieren. Wer genug Platz hat, kann das Ensemble zu sich einladen. Notwendig ist dazu eine Fläche von mindestens 60 Quadratmetern – egal, ob es sich um ein großes Wohnzimmer, einen Geschäftsraum, ein Atelier oder ein Ladenlokal handelt. Schon kann man einen Tag lang Gastgeber der...

  • Bochum
  • 03.01.18
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