"Die Kirche braucht eine Anstrengung aller in der Stadt"

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Denkmalschützerin Dr. Ing. Bettina Heine-Hippler erläutert Pfarrerin Barbara Dietrich, Superintendent Hans-Martin Böcker und Bürgermeister Werner Kolter (v.l.) an Plänen die weiteren Schritte bei der Sicherung und Restaurierung des Gewölbes der Stadtkirche (Foto: Kreisstadt Unna)
Unna: Ev. Stadtkirche | Bürgermeister und Superintendent besuchen die Baustelle Stadtkirche

Direkt vor Ort machten sich Unnas Bürgermeister Werner Kolter und Hans-Martin Böcker, Superintendent des Ev. Kirchenkreises Unna, ein Bild vom Schaden an der Evangelischen Stadtkirche. Die zuständige Denkmalpflegerin vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), Dr. Ing. Bettina Heine-Hippler, erklärte dabei den Umfang der Schäden sowie die derzeit laufenden Arbeiten.

Beim Sturm Friederike war eine Eckfiale vom Turmumgang herabgestürzt und hatte den Dachstuhl wie ein darunter liegendes Gewölbe schwer beschädigt. Insbesondere die Sicherung dieses Gewölbes sei die vorrangig anstehende Herausforderung, erläuterte Heine-Hippler, die Einsturzgefahr sei immer noch gegeben.

Kolter und Böcker zeigten sich entsetzt über das Ausmaß und den folgenden Umfang der nötigen Arbeiten. So konnte der Stand der Notsicherungsarbeiten in der Kirche in Augenschein genommen werden, ebenso wie die weiteren Schäden, die an der Außenfassade nach der ersten technischen Inspektion sichtbar wurden. Dies nun zu beheben, das sei nur durch eine Anstrengung aller, der Kirche, der Stadt und der Bürger zu bewältigen, waren sich Kolter und Böcker einig. Aber auch Kontaktaufnahmen in Politik und zu Stiftungen, wie die Deutsche Stiftung Denkmalschutz oder zum Land NRW, wurden bei dem Rundgang abgestimmt.

Der Schaden, der an der Stadtkirche Unna entstand, sei der größte, der durch den Sturm an einem Denkmal im Bereich des LWL verursacht habe, wusste Heine-Hippler zu berichten.
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