Freiwilliges Soziales Jahr mit Gütesiegel

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Tina Geißen und Monika Hennecke von IN VIA überreichen das FSJ-Qualitätszertifikat an Petra Baldo (l.), Jens Honert (r.) und Xenia Cathy Greiner (v.). (Foto: privat)

IN VIA-Unna überreicht dem Marienkrankenhaus das erste Qualitätszertifikat
„Ich möchte Hebamme werden.“ Vor ein paar Monaten wusste Xenia Cathy Greiner noch nichts von ihrem Wunsch. Seitdem hat die Hagenerin das Fachabitur abgelegt, sich dazu entschlossen, im Marienkrankenhaus Schwerte ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) zu absolvieren, und im Kreißsaal für den Beruf Feuer gefangen.

Vermittelt wurde die Stelle von IN VIA - Diözesanverband Paderborn – der regionalen Betreuungsstelle Unna. „Wir arbeiten mit dem Marienkrankenhaus schon viele Jahre zusammen. Hier sind die jungen Leute gut aufgehoben“, erklärt Monika Hennecke, Päd. Mitarbeiterin von IN VIA. Um die Qualität der Betreuung zu unterstreichen, wurde der Klinik als erstes Unternehmen ein Gütesiegel überreicht. 

"Die Einsatzstelle Marienkrankenhaus Schwerte erfüllt die Standards für das Freiwillige Soziale Jahr“, freut sich Tina Geißen, Vorstand der Betreuungsstelle IN VIA Unna e.V., das Zertifikat überreichen zu dürfen.Denn die katholischen Träger von Freiwilligendiensten haben den Anspruch, einen qualitativ hochwertigen Freiwilligendienst anzubieten. Dazu wurden Qualitätsstandards für FSJ- Einsatzstellen entwickelt und in den sozialen Einrichtungen überprüft.

Das Freiwillige Soziale Jahr richtet sich an junge Menschen, die zwölf Monate in einer Klinik, im Kindergarten, in einer Schule oder einem Pflegeheim tätig werden möchten und dabei pädagogisch begleitet werden. „Das FSJ dient somit häufig als Orientierungshilfe im Übergang zwischen Schule und Beruf“, berichtet Pflegedienstleiter Jens Honert, das jedes Jahr FSJ-Freiwillige als Auszubildende für den Gesundheits- und Krankenpflegeberuf übernommen werden. Ein Selbstläufer sei dies nicht. Honert: „Im Personalbüro kümmert sich Petra Baldo um die Jugendlichen; eng betreut werden sie von unserer Praxisanleiterin Sabine Werth.“ Mit der Folge, dass der FSJ-Einsatz im Marienkrankenhaus gut beleumundet ist.

Ein Eindruck, den Xenia Cathy Greiner bestätigt. „Ich darf im Kreißsaal und auf der Wochenbettstation arbeiten. Das Team bindet mich ein, ich bin überall dabei. Ich kann viel kennenlernen. Das ist echt klasse. Und ich weiß endlich, was ich später machen möchte.“
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