Hilfsbereite Unnaer: 16 Tonnen Kleiderspenden für nordirakische Flüchtlinge

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Große Dankbarkeit herrschte bei den Spendenempfängern in den Flüchtlingslagern. (Foto: privat)

Die CDU-Kreisgeschäftsstelle in der Parkstraße in Unna glich zeitweise einem großen Lager. Kisten und Säcke vollgepackt mit hochwertigen Kleiderspenden stapelten sich in den vergangenen Wochen in den Räumlichkeiten bei Kreisgeschäftsführer Helmut Krause.

Dem Spendenaufruf des Bezirksverbandes der CDU im Ruhrgebiet und des CDU Kreisverbandes Unna sind im Februar hunderte Bürgerinnen und Bürger gefolgt. Anfang März konnten die Kleiderspenden an die Menschen, die vor dem Terror des Islamischen Staats (IS) aus ihren Dörfern in Syrien und im Nordirak geflohen sind, übergeben werden.

„Christen und Jesiden mussten durch den schnellen Vorstoß des IS um ihr Leben rennen. Oftmals hatten sie nicht mehr als das, was sie am eigenen Leib trugen, dabei. Die Kleiderspenden aus dem Kreis Unna und dem gesamten Ruhrgebiet waren daher sehr wichtig. Ich bedanke mich Namen der CDU im Kreis Unna bei allen Bürgerinnen und Bürgern für ihre Spendenbereitschaft“, erklärt Marco Morten Pufke, Vorsitzender der CDU im Kreis Unna.

Die tiefe Dankbarkeit der Menschen aus Syrien und dem Nordirak bekamen dann auch die Integrationsbeauftragte der CDU-Ruhr Cemile Giousouf (Hagen) und der CDU-Bezirksvorsitzende Oliver Wittke (Gelsenkirchen) zu spüren, die stellvertretend für den CDU-Bezirksverband in die Flüchtlingslager in Dohuk und Ankawa reisten, um sich vor Ort ein Bild von der Lage zu machen und mit Flüchtlingen, aber auch Vertretern des kurdischen Regionalparlaments und deutscher Hilfsorganisationen Gespräche zu führen.

Tief bewegt erklärten sie nach ihrer Rückkehr ins Ruhrgebiet: „Mehr als 16 Tonnen Kleiderspenden konnten wir durch unsere Hilfsaktion an verfolgte Christen und Jesiden übergeben. Die Menschen mussten ihre Heimat verlassen und leben nun zu Hunderttausenden in Zelten, Containern und in Bauruinen im nördlichen Irak. Sie mussten in den letzten Monaten so viel Grausames erleben. Mit unserer Hilfsaktion konnten wir zumindest einen kleinen Beitrag leisten, ihnen ein Stück Würde im Alltag zurück zu geben.“
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