Flughafen Dortmund hat nur regionale Bedeutung

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Hartmut Ganzke setzt sich für das bestehende Nachflugverbot ein- (Foto: Archiv)

Am 29. März steht die Jahreshauptversammlung der Schutzgemeinschaft Fluglärm Dortmund – Kreis Unna e.V. (SGF) an. Diesen Termin lässt sich der heimische Landtagsabgeordnete Hartmut Ganzke nicht entgehen, da er ihr seit über 30 Jahren angehört.

Als Massener weiß Ganzke, unter welchen Bedingungen die Anwohnerinnen und Anwohner des Flughafen Dortmunds leben müssen. Insbesondere die Menschen in Unna-Massen haben mit den Belastungen durch den Fluglärm zu kämpfen.

Die 1.400 Mitglieder umfassende Schutzgemeinschaft kann ihren Mitgliedern viele Erfolge präsentieren. Innerhalb von 16 Stunden gibt es am Dortmunder Flughafen nur 30 Starts und Landungen, am Flughafen Düsseldorf gibt es jede 30 Minuten 30 Starts und Landungen. Und nach wie vor besteht für den Dortmunder Flughafen ein Nachtflugverbot, um die Bürgerinnen und Bürger in ihrer verdienten Nachtruhe nicht zu stören. Auch das soll so bleiben, führt der Landespolitiker aus. „Es steht fest, Fluglärm macht Menschen krank und davor müssen wir die Bürgerinnen und Bürger schützen“, so Ganzke.

Einsatz für das bestehende Nachflugverbot

Insbesondere in Düsseldorf unterstützt der SPD-Landtagsabgeordnete das Anliegen der Schutzgemeinschaft Fluglärm. Der Landtag hat noch Ende 2016 den Landesentwicklungsplan (LEP) verabschiedet, nach dem der Dortmunder Flughafen nur eine regionale Aufgabe erfüllt. Der seit seinem Bestehen subventionierte Touristik Airport kann nicht mit den im Umkreis von Dortmund liegenden großen Flughäfen wie Düsseldorf, Köln/Bonn und Münster verglichen werden. „Für das bestehende Nachtflugverbot und gegen die Verlängerung der Start- und Landebahn werde ich mich als Abgeordneter in Düsseldorf weiterhin einsetzen“, so Hartmut Ganzke.
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