Kinderbetreuung: Kreis richtet Notfall-Büro für Angestellte ein

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Eine Spielecke für die Kleinen, ein PC für die Großen: Im Eltern-Kind-Notfall-Büro sind beide zufrieden. (Foto: Rauert)

Die Arbeit ruft, doch plötzlich fällt die Kinderbetreuung aus. Das ist der Moment, wo auch Eltern mit guten Nerven ins Rotieren kommen. Muss nicht sein, meint Landrat Michael Makiolla mit Blick auf das neu eingerichtete Eltern-Kind-Notfall-Büro im Kreishaus Unna.

 
Die „Rettungsstation“ der besonderen Art steht den beim Kreis beschäftigten Eltern zur Verfügung. Die Idee stammt von Heidi Bierkämper-Braun, als Gleichstellungsbeauftragte mehr als vertraut mit den Stolperstellen auf dem Weg zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
 
Der Kreis baut mit dem Notfallraum sein auf Eltern zugeschnittenes Angebot z. B. mit Telearbeit oder sehr flexiblen Arbeitszeiten weiter aus und wirkt über die Geschäftsführung beim Bündnis für Familie im Kreis Unna auch bei Dritten aktiv für mehr familienfreundliche Arbeitszeit- und Arbeitsplatzmodelle.
 
Wie der Name bereits sagt, steht das Eltern-Kind-Notfall-Büro den Beschäftigten bei Betreuungsnotfällen zur Verfügung. Kleinkinder, aber auch nicht betreute Schulkinder finden in dem Raum eine Spielecke bzw. Platz für die Hausaufgaben. Derweil arbeiten Mutter oder Vater an dem dafür eigens eingerichteten Computerarbeitsplatz wie gewohnt weiter.
 
„Das Notfallzimmer ist ein weiterer Baustein, mit dem wir unsere Position als attraktiver Arbeitgeber noch mehr festigen wollen“, unterstreicht Landrat Makiolla.
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