Dank Spenden: DRK schafft neuen Kleinbus an

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Dank des neuen Kleinbuses wieder vollständig mobil: Die ehrenamtlichen DRK-Mitarbeiter Björn Zinram, Jana Blaß, Alexander Imka und Anke Blaß (stellv Rotkreuzleiterin, v.l.n.r.). (Foto: DRK)

Das DRK ist wieder voll mobil: Der Ortsverein Unna nahm in diesen Tagen einen neuen Ford Transit in Betrieb. Das Fahrzeug ersetzt einen VW Transporter, der in die Jahre gekommen war und ausgetauscht werden musste. Der neunsitzige Kleinbus wurde ausschließlich durch Spenden und Mitgliedsbeiträgen finanziert.

Der Fuhrpark des Ortsvereins ist somit wieder komplett. Somit stehen dem Deutschen Roten Kreuz in Unna wieder zwei Fahrzeuge zur Verfügung. Der neue Kleinbus wird in allen Bereichen des Ortsvereins eingesetzt: Ob Jugendrotkreuz, Blutspende, Einsatzdienst, Katastrophenschutz, Ausbildung der Helfer oder Logistik des Ortsvereins – es gibt kaum einen Einsatzbereich, bei dem das Fahrzeug nicht in irgendeiner Form beteiligt sein wird.

Für die technische Ausstattung ergaben sich dadurch ganz spezielle Voraussetzungen: Das Fahrzeug ist zum Leiten und Koordinieren von Einsätzen ausgelegt und verfügt über eine Warnanlage mit Blaulicht auf dem Dach. Ein Display in der Mitte informiert die Verkehrsteilnehmer beispielsweise über Kolonnenfahrten oder weist bei Einsätzen darauf hin, dass in dem Fahrzeug die Einsatzleitung untergebracht ist. „Leistungsstarke Arbeitsscheinwerfer in alle Richtungen sorgen außerdem dafür, dass wir auch bei Dunkelheit arbeiten können“, schildert Rotkreuzleiter Sascha Stelter.

Darüber hinaus verfügt das Fahrzeug über einen Anschluss für eine externe Stromversorgung, um die Zusatzausstattung wie Digitalfunk, PC und Fax betreiben zu können. Um Helfer und Betroffene bei Einsätzen wärmen zu können, gehört eine Standheizung ebenso zur Ausstattung wie eine Klimaanlage. „Damit sind wir auch in der Lage, Menschen zu evakuieren oder in eine Notunterkunft zu bringen“, schildert Stelter.

Wie wichtig es ist, funktionsfähige und zuverlässige Fahrzeuge im Einsatz zu haben, zeigt das Fahrtenbuch des ausgemusterten Bullis: Er war in Ochtrup, als ein Stromausfall das halbe Münsterland lahmgelegte, beim Weltjugendtag in Köln, als der Papst Deutschland besuchte sowie bei zahlreichen Katastropheneinsätzen, bei denen die Rotkreuzler aus Unna Hilfe leisteten. Entsprechend froh ist Sascha Stelter stellvertretend für die Rotkreuzgemeinschaft, die das Fahrzeug jetzt in Dienst genommen hat. „Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich bei den vielen Spendern, die die Anschaffung möglich gemacht haben“, sagt der Rotkreuzleiter.
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