Kunst zum Anfassen

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Aus 20 Zentimeter dickem Stahl ist die abstrakt-figürliche Stier-Skulptur von Heinz Rosentreter.
 
"Adam" ist fast fertig: Künstler Heinz Rosentreter gibt der Gips-Skulptur den richtigen Feinschliff.
Das „Offene Atelier“ von Heinz Rosentreter feiert Zweijähriges

Bereits seit zwei Jahren lässt der Künstler Heinz Rosentreter in seinem idyllisch gelegenen Atelier auf Gut Steinbeck seiner Kreativität freien Lauf. Das ist für ihn Anlass genug, um Freunde und Kunstinteressierte am Sonntag, 21. August, um 11 Uhr zu einer Vernissage einzuladen. Zur Einführung spricht an diesem Tag Bildhauerin Christa Bremer.

Aber auch während der gesamten Woche - von Sonntag, 21. August, bis Sonntag, 28. August - ist Heinz Rosentreter montags bis freitags von 15 bis 18 Uhr und Sonntag von 11 bis 18 Uhr für alle Kunstinteressierten in seinem Atelier ansprechbar. „Ich fühle mich sehr wohl hier und möchte daher den zweiten Geburtstag meines Ateliers zum Anlass nehmen, um allen Kunstfreunden meine neuesten Werke vorzustellen, denn es hat sich viel getan, soviel kann ich schon verraten“, so Rosentreter, der seine kreative Seite vor rund neun Jahren entdeckte. Seitdem ist sein Schaffensdrang ungebremst.

Im Schnitt drei Mal in der Woche bis zu fünf Stunden ist Rosentreter in seinem Atelier. Anfangs lernte er das perspektivische Zeichnen, das Aktzeichnen, Stillleben, er besuchte Workshops und Akademien. Dann lernte er einen Bildhauer kennen, der mit Hammer und Meißel Stein bearbeitete und so lernte er zum ersten Mal auch das figürliche Gestalten kennen. Bald schon entdeckte er seine Leidenschaft für das Arbeiten mit Ton und das plastische Gestalten. Zahlreiche Tonskulpturen in dem lichtdurchfluteten Raum des ehemaligen Hofladens von Gut Steinbeck zeugen von dieser Schaffensphase. Alles Unikate!
Doch nun hat der Künstler sich zu neuen Ufern aufgemacht. Waren seine Tonskulpturen früher eher klein und figürlich-naturalistisch geprägt, ist bei Rosentreter zurzeit abstrakte „Größe“ angesagt. Davon zeugt „Adam“, eine lebensgroße Gips-Skulptur, die zurzeit sein Atelier dominiert. „Ein halbes Jahr arbeite ich bereits an dieser Skulptur. Jetzt fehlt noch der Feinschliff“, so der gelernte Maschinenbauer. Das Arbeiten mit Gips-Skulpturen sei absolutes Neuland für ihn. Gerade bei einem Akt seien die Proportionen wichtig - da sei oft Millimeterarbeit gefragt. Nachdem der Künstler eine Art Eisenskelett erstellt hat, verpackt er es mit Styropor und bringt es mit einem Messer in Form. Rosentreter: „Dann beginnt die eigentliche Modellierarbeit und der Gips wird aufgetragen. Im Vergleich zu Ton ist die Verarbeitung von Gips wesentlich anspruchsvoller.“ Für den Künstler eine Herausforderung, doch diese sucht der ehemalige Unternehmensberater gerne. „Ich sehe etwas, lasse mich inspirieren und überlege, wie es umsetzbar ist“, so der Autodidakt.
Nebenbei unternimmt er immer wieder „farbige Entdeckungstouren in die Malerei“. „Ich probiere aus, mische neue Farben und entdecke immer wieder Neues. Das würde ich gerne meinen Besuchern zeigen. Hier in meinem Atelier ist alles im Fluss und in der Entstehung.“ Ihm sei der Austausch mit anderen wichtig und er habe nicht den Anspruch, nur Fertiges zu präsentieren - es sei keine Galerie. Rosentreter: „Ich freue mich über jeden interessierten Besucher, auch während meiner Schaffensphase, und gebe gerne Tipps.“

Kontakt:
- Bei Interesse ist ein Besuch des Ateliers mit Terminvereinbarung möglich.
- Atelier auf Gut Steinbeck, Flandersbach 27 in Velbert.
- Weitere Infos unter Tel. 0202/2461973 oder 0171/7718233 sowie per E-Mail an heinz.rosentreter@t-online.de.
- Weitere Infos auch unter www.hr-kunstwerk.de.
- Auftragsarbeiten sind möglich.
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