Weiteres Update: Aktenzeichen XY zeigt heute den Mord an Regina Neudorf von vor 38 Jahren - mit Video

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So sah 1979 die 17-jährige Regina Neudorf aus Wülfrath aus. Nun wird der Fall bei "Aktenzeichen XY" neu aufgerollt. (Foto: Polizei)
 
Mit diesem Phantombild sucht die Polizei nach dem mutmaßlichen Mörder. (Foto: Polizei)
Velbert: Windrather Straße |

Die Wiederaufnahme polizeilicher Ermittlungen im Fall Regina Neudorf, einem brutalen Tötungsdelikt aus Velbert bzw. Wülfrath im Jahr 1979, das fast 38 Jahre zurückliegt, greift heute Abend (20.15 Uhr im ZDF) die Sendung "Aktenzeichen XY" auf.

Er bechäftigt immer noch eine Mordkommission in Düsseldorf. Am Samstag, dem 26. Mai1979 fand ein Reiter, auf einem einsamen Feld zwischen den Velberter Ortsteilen Neviges und Langenberg, die augenscheinlich zerstückelte Leiche der damals 17 Jahre alten Regina Neudorf. Der Fundort lag an einer Zuwegung zum Gehöft
Küppersbusch, abgehend von der Windrather Straße in Velbert-Neviges. Am 24. Mai 1979, gegen 0.30 Uhr, verließ Regina Neudorf eine damals an der Friedrichstraße in Velbert-Mitte ansässige Diskothek"Oldtimer".

Regina Neudorf kam aus der Discothek "Oldtimer"

Ohne Begleitung machte sich die junge Frau zu Fuß auf den nächtlichen Heimweg ins benachbarte Wülfrath. Gegen 01.15 Uhr wurde die 17-Jährige dabei noch auf dem Flandersbacher Weg in Velbert, circa 2,6 Kilometer von ihrer Wohnanschrift im Wülfrather Ortsteil Flandersbach entfernt, von Bekannten gesehen. Zu diesem Zeitpunkt war Regina Neudorf offenbar immer noch alleine und zu Fuß auf direktem Weg nach Hause. Anschließend verlor sich ihre Spur.


Neue Untersuchungsmethoden belegen inzwischen einen Zusammenhang zum Tötungsdelikt im Fall Ulrike Hingkeldey aus dem Jahr 1984. Für beide Fälle kommt ein und derselbe Täter in Frage. Im November 1984 berichtete "Aktenzeichen XY", noch unter der Leitung von Eduard Zimmermann über diesen Fall im Video. Die Studentin aus Köln wollte damals per Anhalter in ihre Heimatstadt Wuppertal fahren, kam dort aber nie an (siehe Video).

Zusammenhang mit weiterem Tötungsdelikt in Bonn

Durch Zusammenführung der Ermittlungsergebnisse aus beiden Mordfällen ergibt sich heute ein klareres Bild vom Täter und eine daraus resultierende Chance, dass Zuschauer der Sendung auch heute noch einen entscheidenden Hinweis liefern können. So sind in dem nebenstehenden Video Details zu sehen, die vielleicht auch für den Mord an Regina Neudorf wichtig sind. Hier sollten insbesondere die Hinweise eines Zeugen genau beachtet werden (ab Minute 7:55).

Vorbericht auch in der Lokalzeit Bergisch Land des WDR

Der WDR Wuppertal wird am Mittwochabend, in seiner Lokalzeit Bergisch Land (ab 19.30 Uhr) im dritten Programm, einen größeren Vorbericht zur Ankündigung der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY" bringen.

Hinweise aus der Bevölkerung nehmen, über die abendlichen Erreichbarkeiten der Ermittler im Münchner Fernsehstudio hinaus, das im Fall Regina Neudorf zuständige Kriminalkommissariat 11 im Polizeipräsidium in Düsseldorf, Telefon 0211 / 870-0, die Polizei in Velbert, Telefon 02051 / 946-6110, aber auch jede andere Polizeidienststelle im Land entgegen. Das zuständige Kriminalkommissariat 11 der Bonner Polizei im Fall Ulrike Hingkeldey ist unter der Rufnummer 0228 / 15-0 erreichbar.

+++Update+++Update+++Update

Das Ermittler-Duo Markus Dreisewerd und Franz Wirges, Hauptkommissare aus Düsseldorf und Bonn, zeigte in der Sendung das Phantombild eines Mannes (siehe Bild), der als Täter in Frage kommt. Wichtiges Detail: Der Unbekannte soll 1984 einen auffälligen Sportwagen gefahren haben.
Mehrere Zuschauer glaubten, den Gesuchten erkannt zu haben und meldeten sich im XY-Studio sowie bei den ermittelnden Dienststellen. «Uns wurden konkrete Namen genannt. Jetzt müssen wir prüfen, ob einer dieser Hinweise zum Erfolg führt», so das erste Fazit nach der Sendung.

+++Weiteres Update+++Weiteres Update+++Noch keine heiße Spur

Wie die Polizei mitteilt, wurden am Abend der Fernsehausstrahlung im Münchner Sendestudio bereits rund 30 Hinweise registriert. Somit hat sich die Gesamtzahl der zusätzlich in Bonn und Düsseldorf registrierten Hinweise mittlerweile auf rund 80 Hinweise (Stand 27. April, 16 Uhr) erhöht. Obwohl dabei von Hinweisgebern zum Teil personenbezogene Angaben gemacht wurden, kann aktuell noch von keiner "heißen Spur" gesprochen werden. In der Gesamtheit bieten die Hinweise aber Grundlage und gute Ansätze für neue Ermittlungen der beiden Mordkommissionen in Düsseldorf und Bonn.
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