„Das wird eine gute Stube“ - Besichtigung im Bürgerhaus

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Bauprojektleiter Björn Dröscher informiert die Besucher des SPD-Sommerprogramms bei der Besichtigung des Bürgerhauses über die Baufortschritte im großen Saal. (Foto: Ulrich Bangert)
Die Vorfreude auf die Wiedereröffnung des Bürgerhauses ist riesengroß. Das war den Besuchern anzumerken, die im Rahmen des SPD-Sommerprogramms die Baustelle besichtigten. Ratsmitglied Shamail Arshad konnte mehr Besucher begrüßen als gedacht, die von Bauprojektleiter Björn Dröscher durch die „ewige Baustelle“ geleitet wurden. Auch Bürgermeister Dirk Lukrafka nahm die Gelegenheit wahr, sich über den Baufortschritt zu informieren.
Der Rundgang begann in den Räumen des ehemaligen Restaurants im Bürgerhaus. „Da ist jetzt keine Gaststätte mehr, sondern der Zugang für die Caterer, die hier anliefern und die Kühlzellen bestücken. Aber es gibt die Möglichkeit, hier wieder eine Gaststätte einzurichten“, beschreibt Dröscher, der darauf hinweist, dass sich hier der barrierefreie Zugang befindet.

Bald wird hier wieder geheiratet

In dem unteren Foyer befindet sich die Garderobe und eine kleine Getränketheke. Auf dem Weg ins obere Foyer betont der Projektleiter, dass es sich um ein Baudenkmal handelt und lobt dabei die Kooperation mit den Denkmalpflegern: „Die achten sehr darauf, dass es nicht zu teuer wird.“
Am Rande des großen Foyers finden Technikzentrale und Behindertentoilette Platz. Eine zurückhaltende und schlichte Theke wird die Besucher während der Pausen mit Getränken versorgen. „Das Bergische Zimmer wird bald aufgebaut und kann künftig wieder als Standesamt genutzt werden.“
„Der Blick auf die Bühne wird wieder so hergestellt, wie er ursprünglich von Baumeister Fritsche konzipiert wurde“, erklärt Björn Dröscher beim Eintritt in den großen Saal. „Ja, die Orgel kommt auch wieder“, beantwortet er die entsprechende Frage. „Die Kunstmaler sind weitgehend fertig, die Tischler haben die Verkleidung für die Stühle vorbereitet.“ 460 Besucher können hier Platz nehmen, 136 weitere auf der Empore, wo die Anordnung der Sitze deutlich verändert wurde.
Der kleine Saal ist ebenfalls weitgehend fertig, die herausgeputzte Kassettendecke wurde bewundert. Moderne, aber weitgehend unsichtbare Licht und Tontechnik machen den Raum für viele Veranstaltungen interessant.
„Das wird eine richtig gute Stube“, stellt Besucherin Erika Lamberts zufrieden fest, die sich auf den 14. Januar freut, den offiziellen Eröffnungstermin. Projektleiter Dröscher ist sicher, dass der Termin gehalten werden kann. „Wenn die Firmen reinhauen, wird es sehr schnell gehen.“
Nach einem Blick in den Gymnastiksaal ging es zu dem offenen Umgang mit dem Blick auf den Hardenberger Bach. Dort werden die Kunstkisten, mit denen vor Jahren das Langenberger Kunsthaus großes Aufsehen erregt hat, einen angemessenen Platz finden. Dank der Bewilligung eines Förderantrages der Bezirksregierung werden die Kunstkisten hinter einer Verglasung auf 85 Quadratmetern ausgestellt.
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