Wasser und Wein beleben das Museum in Heiligenhaus

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Museumsleiter Reinhard Schneider (mit Mütze) verwöhnte die Besucher der Ausstellungseröffnung mit verschiedenen Wassersorten sowie Rot- und Weißwein.Foto: Bangert

Mit einem Bekenntnis zur kommunalen Wasserversorgung eröffnete der erste Beigeordnete Michael Beck die Ausstellung „Wasser und Wein“ in der Heimatkundlichen Sammlung.

Den Bestrebungen der Europäischen Union zur Privatisierung der öffentlichen Wasserversorgung erteilte Beck eine eindeutige Absage. „Überall dort, wo die Wasserversorgung privatisiert wurde, stieg der Wasserpreis“, so Beck, der es als Kassenwart der Stadtverwaltung gewöhnt ist, genau auf den Cent zu schauen.

Dabei ist „dat Water vam Heljens jut“. Davon konnten sich auch die Besucher selber überzeugen, denn Museumskustos Reinhard Schneider füllte mehrfach Karaffen mit dem Heiligenhauser Leitungswasser aus einem Spender. „Ich trinke grundsätzlich nur Leitungswasser, das ist gut und schmeckt gut“, davon ist Hermann Schmidt überzeugt.

Und Museumskustos Reinhard Schneider hat noch viele andere Exponate rund ums Wasser zusammengetragen, von der Trinkflasche aus Ton bis zu den verzierten Gläsern, aus denen bei einer Trinkkur im Kurpark schlückchenweise genippt wird.
Selbstverständlich kann Ausstellungsmacher Schneider aus Wasser keinen Wein machen, aber er informiert rund um den Wein: Flaschen, Gläser, Regale und vieles mehr unterstreichen die Besonderheit des vergorenen Traubensaftes.

Da so viele Exponate Lust auf ein Gläschen machen, konnten die Besucher neben Leitungs- und Mineralwasser einen „Roten“ oder einen „Weißen“ probieren. Übrigens: Vom 30. August bis zum 1. September werden wieder edle Tropfen im Museum ausgeschenkt. Dann ist „französisches Wochenende“.
Die Ausstellung „Wasser und Wein“ endet am 10. November. Zu sehen ist sie mittwochs von 15 bis 19 Uhr, samstags von 13 bis 17 Uhr, sonntags von 10 bis 17 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung unter 02056/68687.
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