Hochmoderne Technik am Berufskolleg Niederberg

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Vertreter des Amtes für Schule und Bildung sowie des Liegenschaftsamtes des Kreises, Schulleiter Frank Flanze, Holger Jakob und Ausschussvorsitzender Wolfgang Diedrich
Velbert: Berufskolleg Niederberg |

Kreis Mettmann übergibt CNC-Maschine


KREIS METTMANN. „Mehr an Technik geht nicht‟, freut sich Holger Jakob, Werkstattlehrer am Berufskolleg Niederberg des Kreises Mettmann, über eine hochmoderne CNC-Maschine, die der Kreis im vergangenen November für das Berufskolleg angeschafft hatte. Im Rahmen einer Feierstunde im Berufskolleg wurde die Maschine nun übergeben und in Betrieb genommen. In Anwesenheit von Vertretern des Kreises und dem Vorsitzenden des Ausschusses für Schule und Sport, Wolfgang Diedrich, nahm Schulleiter Frank Flanze die CNC-Maschine von Andreas Gerk entgegen.

Der Bildungsgangleiter für Zerspannungstechniker erläuterte die Funktionen und Einsatzmöglichkeiten. „CNC steht für ‚computer numerical control‘, also rechnerunterstützte Fertigung. Im Gegensatz zur manuellen Bearbeitung eines Werkstücks werden hier die Vorgaben zur Fertigung von Metallelementen per Computer eingegeben und dann automatisiert bearbeitet.“

„Die neue ‚Spinner U-620‘ kann im Gegensatz zu herkömmlichen CNC-Maschinen fünf Achsen eines Werkstücks simultan bearbeiten und damit dreidimensional arbeiten. Von dieser zukunftweisenden Technik profitieren am Berufskolleg Niederberg mehrere Ausbildungsberufe wie Zerspanungsmechaniker, Werkzeugmechaniker, Maschinen- und Anlagenführer und auch die Vollzeitschüler der Höheren Berufsfachschule Technik mit dem Schwerpunkt Metall“, erläutert Jakob. Sie alle sollen erste Erfahrungen mit der Steuerung der Spinner U-620 sammeln. „Selbst viele metallbearbeitende Betriebe in Velbert und Heiligenhaus verfügen bis jetzt nicht über so eine moderne Maschine“, so Jakob. Die Anschaffung einer neuen CNC-Ausbildungsmaschine war nötig geworden, als die noch aus dem Jahr 1989 stammende Vorgängermaschine wegen eines Defektes ausfiel. Dass sich die finanzielle Investition in Höhe von etwa 120.000 Euro lohnt, davon ist Holger Jakob überzeugt: „Diese Maschine reicht locker für die nächsten 20 Jahre. An Technik wird da nichts wesentlich Neues mehr hinzukommen.“

Endgültig zum Einsatz kommt die Maschine erst im kommenden Schuljahr. Denn für den “Kraftprotz“ muss zunächst eine ausreichend starke Stromleitung gelegt werden. Und auch die Einweisung in die neue Technik braucht noch Zeit.
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