Klinikum Niederberg zählt ab nächsten Montag offiziell zur HELIOS Gruppe

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Professor Henning Baberg (von links), Medizinischer Beirat HELIOS Kliniken, Manuel Berger, Regionalgeschäftsführer HELIOS Region West, Professor Mark Goepel, Ärztlicher Direktor Klinikum Niederberg, Stefanie Harmke, Pflegedirektorin Klinikum Niederberg, und Dr. Astrid Gesang, Geschäftsführerin Klinikum Niederberg.
  Velbert: Klinikum Niederberg | "Wir messen die Qualität und die Wirtschaftlichkeit des Krankenhauses. Und so lange wir mit beidem zufrieden sind, mischen wir uns nicht ein", so Manuel Berger. Der Regionalgeschäftsführer von Helios West stellte nun gemeinsam mit Professor Henning Baberg, Medizinischer Beirat HELIOS Kliniken, Dr. Astrid Gesang, Geschäftsführerin Klinikum Niederberg, Professor Mark Goepel, Ärztlicher Direktor Klinikum Niederberg, und Stefanie Harmke, Pflegedirektorin Klinikum Niederberg, die Planungsüberlegungen für das Krankenhaus vor. Nach der Freigabe durch das Bundeskartellamt wird das Klinikum ab nächsten Montag, 2. Mai, als HELIOS Klinik weitergeführt.

Dass das Vorteile für die Patienten und auch keine Nachteile für das Personal habe, betonten alle Beteiligten in der Pressekonferenz. "Die Entscheidungen sollen nach wie vor hier direkt vor Ort getroffen werden", so Berger weiter. Das sei in allen 112 HELIOS Kliniken deutschlandweit so und werde auch in Velbert nicht anders sein. "Dr. Astrid Gesang und Professor Mark Goepel werden in ihren Funktionen als Geschäftsführerin und Ärztlicher Direktor also weiter so agieren wie bisher." Und auch den vertraglich festgelegten Kündigungsschutz bis 2018 für die Mitarbeiter hob der Regionalgeschäftsführer hervor. "Das Personal ist gut qualifiziert und hochmotiviert, das kommt uns doch auch nur entgegen."

Die wichtigsten Projekte sind nun der Ausbau des medizinischen Angebots und der Neubau des Klinikgebäudes. "Wir investieren auch an diesem Standort ganz klar in die Versorgungsqualität, von der ganz direkt die Patienten profitieren werden", sagt Professor Henning Baberg, Medizinischer Beirat HELIOS Kliniken. Die Vernetzung des Fachpersonals der einzelnen Kliniken sei bei dem Unternehmen sehr wichtig und bringe viele Vorteile mit sich. "In Fachgruppen tauschen sich die Pflegedienstleitungen und Chefärzte der einzelnen Fachbereiche regelmäßig aus", erläutert Baberg.
Als einen weiteren wichtigen Schritt sieht Manuel Berger auch die Einbeziehung der niedergelassenen Ärzte in der Region. "Mit ihnen gemeinsam soll erörtert werden, wie sich das Klinikum weiterentwickeln kann und wo sich Kooperationen anbieten." Nach seiner Einschätzung biete sich eine Kooperation im Bereich der Onkologie. Außerdem sei angedacht, eine Abteilung für Gefäßchirurgie zu integrieren und die Versorgung bei Schlaganfall-Patienten zu optimieren. "Bei medizinischen Strukturgesprächen werden nun nach und nach die Verbesserungspotenziale erkannt und hoffentlich zufriedenstellend aufgegriffen." Und natürlich wolle man auch Gutes im Klinikum Niederberg erkennen und gegebenenfalls in anderen Häuser des Unternehmens aufgreifen: "Mit jeder neuen Klinik, die dazu kommt, wachsen wir ja auch im Wissen", sagt Professor Henning Baberg.

Auch Dr. Astrid Gesang, Professor Mark Goepel und Stefanie Harmke sehen der Zukunft des Klinikums optimistisch entgegen. "Hinter uns liegt eine bewegende, spannende Zeit", so die Geschäftsführerin. "Doch auch das, was vor uns liegt, ist spannend und ereignisreich. Wir freuen uns aber darauf, endlich loszulegen und das Klinikum Niederberg für die Zukunft zu rüsten."

Mit dem Neubau soll es so schnell wie möglich losgehen, sagt Berger. Sobald das Klinikum nächsten Montag offiziell zur HELIOS Gruppe gehöre, würden die Architekten eingeladen. "Während des laufenden Betriebes im alten Gebäude soll auf dem großen Gelände das Neue errichtet werden. Das bietet sich auf dieser Fläche gut an." Sobald es konkrete Pläne gibt, wolle man sie natürlich vorstellen. "Ich bin zuversichtlich, dass wir das noch in diesem Jahr tun können", sagt Berger, der sich nun auf einen erfolgreichen Start freut. "Meine Vision wäre, dass das Krankenhaus in einigen Jahren nicht mehr nur das Krankenhaus der Velberter und Heiligenhauser ist, sondern beispielsweise auch Patienten aus Essen uns ihr Vertrauen schenken." Eine Steigerung von bis zu 50 Prozent bei der Anzahl der Behandlungen, halte er daher auch nicht für ausgeschlossen.
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