Notinseln bieten Kindern in Heiligenhaus Schutz

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Viele Geschäfte und Banken werden bald zur „Notinsel“ für Kinder in Bedrängnis.

Wenn Kinder auf dem Schulweg oder sonstwie in der Stadt unterwegs sind, können sie Gefahren ausgesetzt sein. Kinder werden durch gleichaltrige kriminelle Jugendliche bedroht, durch Diebe oder durch ausländerfeindliche Gruppen.
Die Stiftung Hänsel und Gretel hat vor zehn Jahren das Projekt Notinsel initiiert und immer mehr Städte machen mit, jetzt auch Heiligenhaus, wo das Netzwerk Heiligenhaus unter der Schirmherrschaft des Beigeordneten Michael Beck das Projekt umsetzen wird.
Geschäfte mit dem Notinsel-Zeichen an der Tür bieten Kindern Zuflucht. Sie signalisieren den Kindern ihre Hilfsbereitschaft und verpflichten sich zum Handeln in Notsituationen. Die Mitarbeiter werden in den Läden dafür entsprechend geschult, sind mit einer Rufnummer für Notsituationen ausgestattet.
Die Künstler, die seit Jahren im Arthouse des Rathaus-Centers ihre Werke präsentieren, haben sich entschlossen, das Projekt finanziell zu unterstützen. Während des Martinsmarktes gab es eine Versteigerung zu Gunsten der Notinseln. „Jeder hat zwei Werke zur Verfügung gestellt“, so die Künstlerin Birgit Haak, „750 Euro sind so zusammengekommen“.
Die Heiligenhauser Mäzenin Alice Thormählen gab nochmal 2.000 Euro dazu, so dass Birgit Haak eine stattliche Summe an die Vorsitzende des Netzwerkes, Katinka Schneider und ihren Stellvertreter Markus van Dyk übergeben konnte. Damit können Material und Lizenzkosten entrichtet werden.
Ab sofort zeigen 20 Geschäfte, 17 davon in der Heiligenhauser Innenstadt, mit dem markanten Logo, dass Kinder in Not hier einen Schutzraum finden.
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