Obere Flandersbach: Brand zerstört Wohnung

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Foto: Polizei
Velbert: Distelbusch |

Ein Raub der Flammen wurde am gestrigen Abend eine Wohnung in einem Zweifamilienhaus im Ortsteil Obere Flandersbach. Das teilt die Feuerwehr mit.

Die Feuerwehr war um 21.44 Uhr zu einem Küchenbrand in dem zweigeschossigen Gebäude in der Straße Distelbusch alarmiert worden. Bereits bei der Anfahrt war über dem Wohngebiet eine Rauchsäule deutlich erkennbar, und bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen Flammen und Rauch an der Hausfront wie auch an der Gebäuderückseite aus den Fenstern bis hinauf zum Dach. Zwei junge Frauen im Alter von 18 und 20 Jahren, die sich bei Ausbruch des Feuers im Gebäude aufhielten, hatten das Haus noch rechtzeitig verlassen. Sie wurden wegen Verdachts einer Rauchgasvergiftung zunächst vom Rettungsdienst erstversorgt und später zur weiteren Behandlung zum Klinikum Niederberg transportiert.

Währenddessen nahmen die Einsatzkräfte der Feuerwehr zwei C-Rohre von der Rückseite des Hauses sowie ein weiteres von der Straßenfront aus vor, um ein Übergreifen des Brandes auf das Obergeschoss bzw. Dach und Nachbargebäude zu verhindern. Bedingt durch die Hanglage war die Wohnung rückseitig ebenerdig erreichbar, während an der Vorderseite tragbare Leitern erforderlich waren, um schließlich in die betroffenen Räume vordringen zu können und die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Zu diesem Zeitpunkt war die Einrichtung der Wohnung bereits zu großen Teilen zerstört. Was die Flammen nicht vernichtet hatten, war massiv durch Rauch, Ruß und Hitzeeinwirkung in Mitleidenschaft gezogen worden, so dass die Wohnung nicht mehr bewohnbar war. Die derzeit leerstehende Wohnung im Obergeschoss war durch zwei geplatzte Fenster ebenfalls mit Rauch beaufschlagt worden, während die Räume im Souterrain neben Rauch auch durch Löschwasser Beschädigungen erlitten hatten. Die Bewohner des Hauses konnten nach eigenem Bekunden anderweitig Unterkunft bekommen.

Die Nachlöscharbeiten, bei denen auch eine Wärmebildkamera zum Einsatz kam, nahmen anschließend noch einige Zeit in Anspruch. Mittels Drucklüfter wurde das Haus entraucht, zwischenzeitlich hatten die Einsatzkräfte den Brandort außerdem ausgeleuchtet. Die Stadtwerke trennten schließlich das Gebäude von den Versorgungsleitungen. Die Polizei, die während des Einsatzes die Zufahrt für den Verkehr gesperrt hatte, beschlagnahmte die Brandwohnung und nahm Ermittlungen zur Ursache des Feuers auf. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt. Der Einsatz der Feuerwehr endete am frühen Morgen mit der Übergabe an die Polizei.
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