Pfefferspray gegen Zeugen eingesetzt

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(Foto: Polizei)
Velbert: Friedrichstraße | Zu einem Vorfall, bei dem Ladendiebe Pfefferspray gegen Zeugen einsetzten, kam es am Mittwoch in einem Supermarkt in Velbert. Das teilt die Polizei mit. Gegen 16.15 Uhr beobachtete ein Ladendetektiv eine weibliche und zwei männliche Personen, die in einem Supermarkt an der Friedrichstraße in Velbert mehrere Flaschen Schnaps in ihre Jackentaschen steckten. Noch im Geschäft trennte sich die Frau von ihren beiden Begleitern und wollte mit ihrer Beute - ohne zu bezahlen - das Geschäft verlassen. Der Ladendetektiv sprach die 33-jährige Velberterin daraufhin auf ihr Verhalten an und führte sie in sein Büro.

Anschließend machte er sich mit einem Zeugen auf den Weg, um die beiden Männer "abzufangen" und sie ebenfalls in das Büro zu führen. Dazu kam es aber nicht mehr. Während einer der Täter unmittelbar nach der Ansprache durch den Detektiv sofort aus dem Geschäft flüchtete, holte der zweite Ladendieb sein Pfefferspray heraus und sprühte es dem Zeugen ins Gesicht. Dann flüchtete auch er aus der Filiale. Der Ladendetektiv nahm, gemeinsam mit einem weiteren Zeugen, die Verfolgung der Flüchtigen auf, die in die Fußgängerzone führte. Dort setzte der Täter erneut sein Pfefferspray ein und traf auch diesen Zeugen. Den aggressiven Ladendieben gelang anschließend endgültig die Flucht.

Die Täter konnten folgendermaßen beschrieben werden:1. Täter: Circa 175 Zentimeter groß, westeuropäisches Aussehen, dunkle Haare, trägt ein Tattoo in Form einer Schlange am Hals.
2. Täter: westeuropäisches Aussehen, dunkle Haare, auffallend schwarze Schatten um die Augen, trug schwarze Kleidung.

Die beiden Zeugen erlitten durch das Pfefferspray leichte Verletzungen. Sie wurden mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht und dort ärztlich behandelt. Die 33-jährige Velberterin wurde von der Polizei vorläufig festgenommen und zur Wache nach Velbert gebracht. Nach ihrer Vernehmung und der Einleitung eines Strafverfahrens durfte sie diese wieder verlassen. Weiterführende Ermittlungen der Beamten dauern derzeit noch an.
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