Tag der Architekturin Nordrhein-Westfalen 2017

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Auch in einem velberter Gebäude werden Besucher am „Tag der Architektur” am 24. und 25. Juni emfangen.
 
Viele lichtdurchflutete Räume und ein modernes Aussehen lassen den Gebäudekomplex am Rosenkamp 10 in Velbert Teil des „Tages der Architektur 2017” werden.
326 neue Häuser, Parks und Projekte gibt es zu erleben und zu besichtigen

Velbert. Genau 326 Bauwerke aller Art, Quartiere, Gärten und Parks in 140 Städten und Gemeinden Nordrhein-Westfalens werden am 24. und 25. Juni für Besucher geöffnet sein. Interessierte sind eingeladen, sich von Architektinnen und Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplanern die neuen oder erneuerten Bauten vorstellen zu lassen. Die Bilddatenbank zum Tag der Architektur in NRW ist ab sofort online unter www.aknw.de abrufbar.

Das größte Architekturfestival

Unter dem bundesweiten Motto „Architektur schafft Lebensqualität!“ soll der Tag der Architektur 2017 auch in Nordrhein-Westfalen wieder das größte Architekturfestival des Jahres werden. Bis zu 40.000 Besucher machten sich in den vergangenen Jahren jeweils an dem letzten Juni-Wochenende auf den Weg, um neue und erneuerte Architektur vor Ort zu erleben und sich über aktuelle Trends beim Bauen und Wohnen zu informieren. „Architektur beeinflusst unser Leben und unsere Lebensqualität jeden Tag“, erläutert Ernst Uhing, der Präsident der Architektenkammer NRW. „Am Tag der Architektur stellen Architekten und Stadtplaner ihre Ideen und Konzepte am gebauten Beispiel vor und laden Bürgerinnen und Bürger zum Gespräch ein.“

Motto 2017: „Architektur schafft Lebensqualität!“ Belege dafür finden sich etliche unter den 326 Objekten, die in Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr zu besichtigen sind: Das elegante, ökologische Einfamilienhaus Haus M in Anröchte (Rinsdorf Ströcker Architekten, Lippstadt) oder das gemeinschafts-orientierte Wohnprojekt „WIR am Phoenixsee – gemeinsam wohnen am See“ in Dortmund (Post-Welters Architekten & Stadtplaner, Dortmund), aber auch prominente Neubauten wie die DITIB-Zentralmoschee in Köln von Paul Böhm, das neue Hörsaalgebäude C.A.R.L. an der RWTH Aachen (schmidt hammer lassen architects, Aarhus, Dänemark) und der Büroneubau „Clara und Robert“ in Düsseldorf (slapa oberholz pszczulny | sop architekten, Düsseldorf) bringen den Bewohnern beziehungsweise Nutzern einen Zuwachs an Aufenthalts- und Lebensqualität. „Viele der gezeigten Bauwerke belegen, dass Architektur die Lebensqualität in den Städten und Gemeinden maßgeblich beeinflusst und im Idealfall eine identitätsstiftende und integrative Wirkung haben kann“, unterstreicht Kammerpräsident Ernst Uhing.

Architektur hautnah erleben! Die Architektenkammer NRW bietet allen Architekturinteressierten am „Tag der Architektur“ in Nordrhein-Westfalen die ganze Palette aktueller Planungsleistungen an: Neue und erneuerte Bauwerke sowie Objekte der Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur und Stadtplanung sind vor Ort und hautnah erlebbar. Der besondere Reiz des Tags der Architektur liegt für viele Besucherinnen und Besucher darin, dass ihnen auch viele Gebäude offenstehen, die normalerweise für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind – das gilt für private Wohnhäuser ebenso wie für viele Büro- und Wirtschaftsbauwerke.

Energetische Optimierung, Barrierefreiheit: Mehr Wohnqualität in Neubau und Bestand Der Tag der Architektur spiegelt stets auch gesellschaftliche Entwicklungen wider. Besondere Beachtung erfahren gegenwärtig – gerade im privaten Wohnbereich – Objekte, die sich mit den Herausforderungen des demografischen Wandels befassen: Wie kann man auch im Alter noch in den eigenen vier Wänden leben? Barrierefreiheit, gute Infrastruktur, dezentrale Pflegeangebote, lebendige Nachbarschaften lauten hier die Stichworte, zu denen man am Tag der Architektur zahlreiche Beispiele besuchen können wird. Das schließt auch gemeinschaftsorientierte Wohnprojekte mit ein. Auch die Frage der energetischen Optimierung bestehender Gebäude stellt sich angesichts steigender Energiekosten und zunehmender gesetzlicher Vorgaben für viele Eigentümer und Bauherren mit wachsender Dringlichkeit. Architektinnen und Architekten zeigen mit vielen Beispielen, wie Maßnahmen zur energetischen Ertüchtigung von Gebäuden zu vertretbaren Kosten umgesetzt werden können.

Hintergrund: „Tag der Architektur“
Der „Tag der Architektur“ hat sich bundesweit als Architektur-Event im Sommer fest etabliert. Architektinnen und Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner sind vor Ort, um gemeinsam mit ihren Auftraggebern neue Bauten vorzustellen, die Besonderheiten der Architektur zu erläutern und Fragen der Besucher zu beantworten. Vorgestellt werden in Nordrhein-Westfalen Bauten, die in den vergangenen fünf Jahren in unserem Bundesland realisiert wurden; für Objekte der Landschaftsarchitektur und Stadtplanung gilt eine Frist von acht Jahren.

App, Katalog und Internet-Datenbank
Alle Objekte sind über eine Internet-Datenbank mit Fotos und Kurzbeschreibung sowie den Öffnungszeiten abrufbar unter www.aknw.de. Zudem bieten die deutschen Architektenkammern der Bundesländer eine kostenlose App zum Tag der Architektur an, die man ab Anfang Mai im iTunes-Store oder auf Google Play herunterladen kann. Alle 326 Bauwerke aus NRW sind über diese App jederzeit und vor Ort abrufbar. Die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen stellt alle Bauten und Objekte zum „Tag der Architektur 2017“ zudem in einer umfangreichen Broschüre vor, die Mitte Mai erscheint und dann kostenlos bezogen werden kann. Vorbestellungen sind schon heute möglich - über das Bestellformular unter www.aknw.de oder telefonisch unter Tel. 0211/4967-12 oder -713 beziehungsweise per Mail an tda@aknw.de. Peter und Schaffert Immobilien GbR haben am Rosenkamp 10 in Velbert für das Laminat DEPOT einen modernen und Lichtdurchfluteten Gebäudekomplex konzipiert.
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