Tödlicher Unfall auf der Autobahn

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(Foto: Feuerwehr Velbert)
Zu einem schweren Autounfall, bei dem ein Wuppertaler starb, kam es am Sonntagmorgen. Das teilt die Velberter Feuerwehr mit.

Jede Hilfe kam für den Wuppertaler zu spät, der mit einem Mercedes der M-Klasse auf der Autobahn A 44 verunglückt ist. Das Richtung Düsseldorf fahrende Fahrzeug
war aus bislang unbekannter Ursache kurz hinter dem Abzweig zur Autobahn A 535 nach Wuppertal von der Fahrbahn abgekommen und mit sehr hoher Geschwindigkeit gegen den Pfeiler einer Schilderbrücke geprallt. Dabei wurde der Mercedes komplett zerstört, der 37 Jahre alte Fahrer völlig in dem Wrack eingeklemmt.

Die Einsatzkräfte begannen sofort mit hydraulischem Rettungsgerät, den Wuppertaler zu befreien, der Notarzt konnte aber nur noch den Tod des Mannes feststellen. Der bereits eingetroffene Rettungshubschrauber, der auf der Autobahn gelandet war, kehrte daher wieder nach Duisburg zurück.

Bei den Bergungsarbeiten, die aufgrund ausgelaufenen Treibstoffs unter dem Schutz von zwei C-Rohren, einem Schaumrohr und mehreren Pulverlöschern in Bereitstellung fortgesetzt wurden, bekam der Einsatz eine weitere dramatische Wendung, denn in den Trümmern des Mercedes fanden die Einsatzkräfte einen Kindersitz und ein Stofftier. Da befürchtet werden mußte, dass sich zum Zeitpunkt des Unfalls ein Kind in dem Fahrzeug befunden haben könnte, das möglicherweise aus dem Wagen geschleudert wurde, suchten die Einsatzkräfte Böschungen und
Randstreifen im gesamten Bereich vor und hinter der Unfallstelle ab. Unterstützung erhielten sie von einem Polizeihubschrauber, der die Umgebung mit einer Wärmebildkamera untersuchte.

Erst nachdem die Polizei nach Ermittlungen zum Fahrzeughalter Kontakt mit Angehörigen des Fahrers aufgenommen hatte, konnte mit Sicherheit gesagt werden, dass sich keine weiteren Personen im Fahrzeug aufgehalten hatten. Die Bergung des Wuppertalers erwies sich indessen aufgrund der Lage des Fahrzeugs als sehr schwierig. Zur Bergung des zertrümmerten Geländewagens wurde daher der Kranwagen der Berufsfeuerwehr Wuppertal nachgefordert. Damit dieser Platz zum Arbeiten hatte, wurden zwei Bäume neben der Unfallstelle mittels Kettensäge entfernt. Erst nachdem das Auto wieder auf der Straße stand, konnte die Feuerwehr den toten Fahrer aus den Trümmern befreien.

Für die Bergungs- und Aufräumarbeiten wurde die Autobahn in Richtung Düsseldorf zwischen Velbert-Langenberg und dem Kreuz Velbert-Nord zunächst voll gesperrt, zeitweilig konnte der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt werden. Zur
Aufklärung des Unfalls hat die Polizei mittels Hubschrauber Luftaufnahmen der Unglücksstelle gefertigt. Der Einsatz der Feuerwehr war um 13.5 Uhr beendet. Die
Höhe des Sachschadens steht noch nicht fest.
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