Top der Woche: EU-Schulobst- und -gemüseprogramm wird ausgeweitet

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225.000 Schüler bekommen kostenlos Obst und Gemüse


Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz und das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilen mit: Das EU-Schulobst- und -gemüseprogramm NRW wird ausgeweitet: Rund 16.000 Schulkinder werden nach den Sommerferien neu in das Programm aufgenommen. Ab dem Schuljahr 2016/2017 erhalten damit über 1.100 Grund- und Förderschulen mit etwa 225.000 Schulkindern in Nordrhein-Westfalen kostenloses Obst und Gemüse.
„Das Schulobst- und Gemüseprogramm setzt seinen Erfolgskurs auch im neuen Schuljahr weiter fort. Die Begeisterung für das Programm ist bei Schulkindern, den Lehrkräften und den Eltern weiterhin groß“, erklärte Verbraucherschutzminister Johannes Remmel. „Das häufig aus der Region stammende, kostenlos angebotene und im Klassenverband mit allen Kindern frisch verzehrte Obst und Gemüse führt insgesamt und längerfristig zu einem höheren Gemüse- und Obstverzehr bei Kindern.“

Aus Niederberg sind folgende Schulen an dem Programm beteiligt:
-Städtische Gemeinschaftsgrundschule "Regenbogen" in Heiligenhaus
-Albert-Schweitzer-Schule in Velbert
-Schule Am Thekbusch in Velbert
-Schule im UFO in Velbert
-Städtische Gemeinschaftsgrundschule Sontumer Straße in Velbert
-Städtische Gemeinschaftsgrundschule Birth in Velbert
-Städtische Gemeinschaftsgrundschule Am Schwanefeld in Velbert
-Städtische Gemeinschaftsgrundschule Bergische Straße in Velbert
-Städtische Förderschule In den Birken in Velbert

Schulministerin Sylvia Löhrmann freut sich über das Interesse der Schulen: „Die Anmeldungen für das kommende Schuljahr zeigen: Die Zahl der Schüler, die während der Schulzeit frische und gesunde Lebensmittel zu sich nehmen, steigt. Obst und Gemüse sind dabei nicht nur schmackhafte Zwischenmahlzeiten, die sich förderlich auf das Lernen auswirken können. Zusätzliche pädagogische Materialien unterstützen die Lehrer dabei, den Kindern auf nachhaltige Weise Kenntnisse rund um das Thema Ernährung zu vermitteln.“

Bis Mitte April konnten sich interessierte Grund- und Förderschulen aus Nordrhein-Westfalen für die Aufnahme in das Programm bewerben. Das Interesse war weiterhin hoch und es konnten wieder viele Schüler neu aufgenommen werden. Die Rückmeldungen von den bereits teilnehmenden Schulen zeigen, dass alle Teilnehmer zufrieden mit dem Programm sind. Auch die Portionsgröße von dreimal pro Woche 100 Gramm pro Kind wird von den meisten Schulen als richtig eingestuft. Fast alle wünschen eine dauerhafte Durchführung des Programms.

Den Regionalbezug bewerten die Schulen mit 85 Prozent und den Bioanteil an Obst und Gemüse mit 68 Prozent mit gut bis sehr gut. Auch der Wissenszuwachs der Schulkinder durch die begleitenden pädagogischen Maßnahmen wird zu 81 Prozent als gut bis sehr gut eingeschätzt. Insgesamt wird dem Programm von den Schulen eine hohe Wirksamkeit bei geringem bürokratischem Aufwand zugeschrieben.


Das EU-Schulobst- und -gemüseprogramm NRW wird seit dem Frühjahr 2010 vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Schule und Weiterbildung Nordrhein-Westfalen durchgeführt. Alle Schulen, die am NRW-Schulobstprogramm teilnehmen, werden auf der Projektwebsite www.schulobst.nrw.de veröffentlicht. Die Internetseite bietet alle Informationen rund um das Programm und dient auch als „Kontaktbörse“, so dass Schulen und Schulobstlieferanten in Kontakt treten und die Abwicklung des Programms organisieren können.
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