Verkehrsunfall mit schwerem Personen- und Sachschaden

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(Foto: Polizei)
Velbert: Flandersbacher Weg | Zu einem Verkehrsunfall mit schwerem Personen- und Sachschaden kam es am späten Montagabend, gegen 22.45 Uhr, im außerörtlichen Kreuzungsbereich Flandersbacher Weg / Am Thekbusch in Velbert. Das teilt die Polizei mit.

Zur Unfallzeit befuhr ein 20-jähriger Mann aus Velbert, mit einem schwarzen Geländewagen Jeep Wrangler, die Straße Am Thekbusch in Velbert-Mitte, aus Richtung Beerenbusch kommend, in Fahrtrichtung Flandersbacher Weg (L 426). An der dortigen Kreuzung wollte er die vorfahrtberechtigte Landstraße geradeaus überqueren, um die untergeordnete Straße Am Thekbusch danach weiter in Richtung Flandersbach zu befahren. Obwohl er sich mit seinem Fahrzeug nach eigenen Angaben nur vorsichtig in den Kreuzungsbereich hineintastete und auch schon nach nur wenigen Zentimetern vollkommen stoppte, als er ein sich näherndes Fahrzeug bemerkte, kam es dennoch zur schweren Kollision mit dem schwarzen Ford Fiesta eines 25-jährigen Mannes aus Heiligenhaus. Dieser befuhr den abschüssigen Flandersbacher Weg in Fahrtrichtung Wülfrath und soll dabei nach Angaben des Jeep-Fahrers deutlich zu schnell auf der mit 50 km/h Höchstgeschwindigkeit beschilderten Landstraße unterwegs gewesen sein.
Trotz Notbremsung des Fiesta-Fahrers, für den der Jeep nach eigenen Angaben plötzlich von rechts kam, prallte der Ford frontal in die Fahrerseite des stehenden Jeeps, der durch die Wucht des Zusammenpralls nach rechts geschleudert wurde und im Grüngürtel neben der Kreuzung zum Stillstand kam.

Geschützt durch ausgelöste Airbags und angelegte Sicherheitsgurte blieben der 20-jährige Jeep-Fahrer sowie ein 19-jähriger Beifahrer im Geländewagen nach eigenen Angaben unverletzt. Der 25-jährige Ford-Fahrer wurde beim Frontalaufprall des dabei total zerstörten Fiestas trotz gleicher Sicherheitsvorkehrungen schwer verletzt. Ein angeforderter Rettungswagen brachte den Verletzten ins nahe gelegene Klinikum Niederberg, wo der Patient zur stationären ärztlichen Behandlung verbleiben musste.

An den zwei nicht mehr fahrbereiten Unfallfahrzeugen entstand ein geschätzter Gesamtsachschaden in Höhe von mindestens 21.000 Euro. Sie wurden von einem örtlichen Unternehmen geborgen und abgeschleppt. Bei der polizeilichen Unfallaufnahme und einer noch an Ort und Stelle durchgeführten Überprüfung der beteiligten Fahrzeuge, stellten die untersuchenden Beamten fest, dass die Tachometernadel im Ford, bei einer abgelesenen Geschwindigkeit von 90 km/h, unfallbedingt blockiert worden war.
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