Busbahnhof wird mit Fest eröffnet

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Velbert: Friedrich-Ebert-Straße |

Wo im vergangenen Jahr noch Autos parkten, halten demnächst bis zu 40 Busse pro Stunde. Am kommenden Samstag, 12. September, wird der neue Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) eingeweiht.

Alle Bürger sind eingeladen, diesem Ereignis beizuwohnen. Neben dem offiziellen Festakt wird es ein buntes Rahmenprogramm geben. „Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele Bürger kommen, denn der ZOB hat eine große Bedeutung für die Stadt Velbert“, sagte Bürgermeister Dirk Lukrafka. Entsprechend dem Anlass werden kostenlose Stadtrundfahrten in einem historischen Bus angeboten. Um 12 und 13 Uhr gibt Manfred Bolz dabei Informationen zur Stadtgeschichte, um 14 und 15 Uhr informiert Dr. Ulrich Morgenroth zum Thema „Industriegeschichte“.
Am ZOB stellen sich die Verkehrsgesellschaften, die den neuen Haltepunkt in der Velberter Innenstadt ansteuern, vor, der TramShop der Verkehrshistorischen Arbeitsgemeinschaft ist vor Ort und es gibt einen Infostand zur Fahrradladestation, die am ZOB installiert wurde. Außerdem können Passagiere die neuen Fahrpläne, die ab Sonntag, 13. September gültig sind, erhalten. Darüber hinaus gibt es Live-Musik mit „Burn4music“ und ein Kinderprogramm mit Luftballonkünstler, Jonglage und Kinderschminken. Getobt werden kann auf einer Hüpfburg. Auch an Essen und Getränke ist gedacht. Wer bei einem Gewinnspiel mitmacht, hat die Chance, ein E-Bike und viele andere Preise zu gewinnen.
„In der nächsten Woche werden die letzten Arbeiten abgeschlossen“, sagt Olaf Rakowski von den Technischen Betrieben Velbert. So wird unter anderem noch die dynamische Fahrgastinformationstafel in Betrieb genommen. Auf 5.500 Quadratmetern ist ein Busbahnhof mit zwölf Haltepositionen für Gelenkbusse entstanden. Die drei Wartebereiche sind mit einer durchgehenden Überdachung und Sitzbänken ausgestattet. Zudem steht eine öffentliche, selbstreinigende Toilette zur Verfügung. „Mit 230.000 Euro ist die nicht gerade preiswert“, betonte Ralph Güther, Vorstand der Technischen Betriebe, zumal jährliche Reinigungskosten im fünfstelligen Bereich obendrauf kommen. Eine weitere Toilette steht für die Busfahrer zur Verfügung. Zudem soll ein Kiosk in die Nähe kommen und ein Café will expandieren. Die Baukosten lagen bei 4,5 Millionen Euro, davon wurden 2,7 Millionen Euro durch Fördermittel finanziert.
Direkte Konsequenzen hat der ZOB auf die Fahrpläne, wie Jochen Bellingkrodt, Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft Velbert, ausführte. Neben Einsparungen durch reduzierte Umwegfahrten profitieren davon auch die Fahrgäste. So ist Langenberg von Velbert aus nun häufiger und schneller erreichbar und das Sportzentrum wird zweimal pro Stunde angefahren. Auch auf den Autoverkehr wirkt sich der ZOB aus. So können Autofahrer aus Richtung Essen nicht mehr nach links in die Poststraße abbiegen, da diese Spur als Busspur gebraucht wird. Die Straßen Am Offers und Nedderstraße sind nur noch für Anlieger freigegeben. Die neu errichteten Parkbuchten an der Poststraße sind künftig Taxen vorbehalten. „Zum Jahreswechsel wird zudem der innerstädtische Ring beidseitig befahrbar“, kündigte Güther an. Dazu werde es aber noch detailliertere Informationen geben.
Wer bereits jetzt künftige Fahrplanauskünfte (ab 13. September) benötigt, kann sich auf www.vrr.de schlau machen. Die neuen Fahrpläne sind in der kommenden Woche im Servicebüro und dem Kundencenter des BVR an der Friedrichstraße erhältlich.
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