Ina Scharrenbach besucht Projekte zur öffentlichen Wohnraumförderung
Ministerin in Niederberg

Um die öffentliche Wohnraumförderung in den Mittelpunkt zu stellen, fand gestern der erste "WohneNRW-Tag“ in Nordrhein-Westfalen statt. Anlässlich dieses Aktionstags besuchte Ina Scharrenbach (von links), Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, verschiedene Projekte zur öffentlichen Wohnraumförderung in Velbert und Heiligenhaus. Im Beisein von Bürgermeister Dirk Lukrafka und vielen weiteren Interessierten übergab sie Landrat Thomas Hendele einen Förderbescheid über 9 Millionen Euro für für 90 geförderte Genossenschaftswohnungen in Velbert.
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  • Um die öffentliche Wohnraumförderung in den Mittelpunkt zu stellen, fand gestern der erste "WohneNRW-Tag“ in Nordrhein-Westfalen statt. Anlässlich dieses Aktionstags besuchte Ina Scharrenbach (von links), Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, verschiedene Projekte zur öffentlichen Wohnraumförderung in Velbert und Heiligenhaus. Im Beisein von Bürgermeister Dirk Lukrafka und vielen weiteren Interessierten übergab sie Landrat Thomas Hendele einen Förderbescheid über 9 Millionen Euro für für 90 geförderte Genossenschaftswohnungen in Velbert.
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Anlässlich des ersten "WohneNRW-Tags“ besuchte Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, gestern verschiedene Projekte zur öffentlichen Wohnraumförderung.

Mit dem Studierendenwohnheim der Hochschule Bochum an der Campusallee in Heiligenhaus und einer Wohnanlage von "spar + bau Velbert " an der Straße An der Mähre in Velbert verschaffte sie sich von gleich zwei Projekten in Niederberg einen Eindruck.

Fördermittel in Höhe
von 9 Millionen Euro

Im Beisein von vielen Verantwortlichen aus der Wohnungsbau-Branche sowie aus der Politik und zahlreichen weiteren Interessierten übergab die Ministerin außerdem einen Förderbescheid über 9 Millionen Euro an Landrat Thomas Hendele. Das Geld soll in umfangreiche Modernisierungs-Maßnahmen fließen. Denn "spar + bau Velbert" wird insgesamt 90 öffentlich-geförderte Wohnungen An der Mähre, der Sternbergstraße und der Höferstraße unter anderem energetisch optimieren und barrierefrei umbauen. "Es geht richtig in die Bausubstanz", kündigt Sven Karth, Vorstandsvorsitzender der Wohnungsbaugesellschaft an. "Fenster werden ausgetauscht und vieles mehr. Der Energiebedarf soll sich nach der Umsetzung halbieren." Als besondere Herausforderung sollen die Arbeiten umgesetzt werden, ohne das die Mieter umziehen müssen. Insgesamt 10 Millionen Euro soll all das kosten, mit den 9 Millionen Euro Fördermitteln des Landes NRW sind also 90 Prozent der Kosten gedeckt.

Anhand von Plänen erläuterte Sven Karth, Vorstandsvorsitzender von "spar + bau Velbert", Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, welche Modernisierungs-Maßnahmen demnächst in den 90 öffentlich-geförderten Wohnungen in Velbert vorgenommen werden sollen.
  • Anhand von Plänen erläuterte Sven Karth, Vorstandsvorsitzender von "spar + bau Velbert", Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, welche Modernisierungs-Maßnahmen demnächst in den 90 öffentlich-geförderten Wohnungen in Velbert vorgenommen werden sollen.
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"Wie wichtig es uns ist, dass Bürger besser wohnen können und ein Zuhause in ihrem Quartier haben, in dem sie sich wohl fühlen, zeigt auch der neue ,WohneNRW-Tag'", so Ina Scharrenbach. Jeden zweiten Freitag im August wolle man mit diesem Aktionstag ab sofort den Fokus auf öffentliche Wohnraumförderung legen.

Fokus auf die
Wohnraumförderung

"In Nordrhein-Westfalen stehen jedes Jahr 1,1 Milliarden Euro für die öffentliche Wohnraumförderung zur Verfügung", informiert Ina Scharrenbach. "Und zwar für den Mietwohnungsneubau, für die barrierefreie und energetische Modernisierung von Wohnraum, für Studierendenwohnen und rollstuhlgerechten Wohnraum bis hin zur Eigentumsförderung." Öffentliche Wohnraumförderung in Nordrhein-Westfalen bedeute auch, bezahlbaren Wohnraum auf modernem Stand für Menschen mit kleinem Geldbeutel zur Verfügung stellen, führt die Ministerin fort.

Eine Erfolgsgeschichte

Am "WohneNRW-Tag" wird dieser Wohnraum in den Mittelpunkt der Öffentlichkeit gerückt. „Er zeigt eindrucksvoll, dass die Wohnraumförderung des Landes auch für den Mietwohnungsbau eine echte Erfolgsgeschichte ist: In 2019 nahmen allein die Mitgliedsunternehmen und -genossenschaften des VdW Rheinland Westfalen rund 40 Prozent der bereitgestellten Fördermittel in Anspruch und investierten sie in den Bau und den Erhalt von zukunftsfähigen, klima- und generationengerechten aber vor allem bezahlbaren Wohnungen", erklärt Alexander Rychter, Verbandsdirektor vom VdW Rheinland Westfalen.

90 Wohneinheiten
in sieben Gebäuden

Mit der Wohnanlage „An der Mähre/ Höferstraße/ Sternbergstraße“ in Velbert soll diese Erfolgsgeschichte fortgeführt werden: Die vier- bis sechsgeschossige Anlage aus dem Baujahr 1981 umfasst 90 Wohneinheiten in sieben Gebäuden und 5.668 Quadratmeter Wohnfläche. Sie befindet sich in direkter Innenstadtlage und innerhalb des Stadtumbaugebiets „Velbert-Mitte“. Geplant ist eine umfassende Bestandserneuerung: Neben einer energetischen Optimierung sollen Barrieren abgebaut werden, der Wohnkomfort soll erhöht und das Wohnumfeld verbessert werden.

Besuch an der
Campusallee

 
Nach ihrem Besuch in Velbert ging es für die Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung gleich in die Nachbarstadt Heiligenhaus, wo sie sich die Studierendenwohnanlage an der Campusallee anschaute. Dabei handelt es sich um einen drei-geschossigen Neubau mit 42 Wohnplätzen und integrierter Kindertagesstätte unmittelbar am Campus Velbert-Heiligenhaus der Hochschule Bochum. Der Neubau umfasst über 2.200 Quadratmeter Fläche, sechs Einzel- und 18 Doppelappartements sowie zwei rollstuhlgerechte Appartements. Die integrierte Kinder-Großtagespflege, Lerninseln sowie ein Post- und Paketservice sind in dem Gebäude ebenfalls vorhanden. Daneben verfügt es über ein abgestimmtes Energiekonzept mit gasbetriebenem Blockheizkraftwerk und dezentralen Lüftungsgeräten mit Wärmerückgewinnung. Das Projekt wurde mit zwei Millionen Euro aus der öffentlichen Wohnraumförderung sowie weiterer Förderung durch den Bund unterstützt.

Autor:

Maren Menke aus Velbert

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