Wohin geht die Reise?

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Entspannung bei strahlender Sonne und warmen Temperaturen am Sandstrand - für viele ist das nach wie vor der klassische Sommerurlaub. Werkfoto: Angelo Cavalli
"Die Flüchtlingskrise und die täglichen Berichte über Kriege und Attentate haben erstmalig dazu geführt, dass der Reiseweltmeister Deutschland noch zögert oder verunsichert ist, in welchem Land er die kostbarsten Wochen des Jahres verbringen soll", so Günther Milz vom TUI Reisecenter in Heiligenhaus. Der Experte weiß, dass sich besonders Familien mit Kindern schwer tun mit der Entscheidung. "Sie haben es in diesem Jahr nicht einfach mit ihrem Urlaubsbudget den richtigen Urlaubsort zu finden."
Ebenfalls sehr verhalten zeigen sich die Kunden bei der Buchung von Städtereisen, ergänzt Mario Weller vom Thomas Cook Reisebüro in Velbert. "Das hat sich nach den Anschlägen in Brüssel noch einmal verstärkt." Gerade in Flughäfen oder Bahnhöfen von Großstädten möchten sich die meisten nicht aufhalten.
Auf Nachfrage des Stadtanzeigers informieren die Fachleute darüber, worauf man achten sollte und welche Alternativen sich bieten.

Die Ereignisse in der Türkei und die instabilen politischen Verhältnisse in fast allen klassischen nordafrikanischen Ländern haben den Urlauber doch so verunsichert, dass diese Länder nicht mehr erste Wahl sind oder auch oft aus Sicherheitsgründen ganz ausscheiden. "Besonders die Türkei, Tunesien und Ägypten mit den billigen All Inklusive Ferienresorts sind von dieser Zurückhaltung betroffen", so Günther Milz vom TUI Reisecenter in Heiligenhaus. Das kann auch Mario Weller vom Thomas Cook Reisebüro in Velbert so bestätigen. "Die Gewinner sind die klassischen Feriengebiete in Spanien mit den Kanarischen Inseln, Portugal, Italien, Frankreich und die zahlreichen Mittelmeerinseln dieser Länder." Hier wird es eng in diesem Jahr noch ein passendes Urlaubsangebot zu finden. Und auch der Trend zur Fernreise in die Karibik oder nach Fernost hält weiter an.

Die Urlaubsbudgets vieler Familien mit mehreren Kindern reichen jedoch oft nicht für diese Urlaubsländer aus, so die Erfahrung der Fachleute. Dabei sind die Alternativen durchaus vorhanden, wie auch Margit Schaub, Urlaubsexpertin im TUI Reisecenter versichert. Sie empfiehlt ausgewählte Familienangebote, zum Beispiel im preiswerten Österreich am Hochkönig. "Darüber hinaus gibt es auch tolle Orte in Deutschland und den Niederlanden. Viele Ferienwohnungen lassen sich für lukrative Preise buchen", sagt Weller, der weiß, dass die meisten Familien im Sommerurlaub am liebsten zwischen zehn und 14 Tagen dem Alltag entfliehen möchten. Die alternative Flugreise mit einem tollen Strand führt zum schönen Gold- oder Sonnenstrand nach Bulgarien. "Nicht zu vergessen: Das sonnenverwöhnte Griechenland mit seinen romantischen Inseln und guten Hotels oder Ferienwohnungen."

Die bisherige Zurückhaltung der Kunden sei durchaus verständlich. "Viele haben mit der Buchung abgewartet. Jetzt möchten sie aber eine Entscheidung treffen und tun sich oft schwer damit", sagt Inhaber vom Thomas Cook Reisebüro. Die Beratung durch die Experten sei in der jetzigen Zeit besonders gefragt. "Die Recherche im Internet wird zur endlosen Suche. In den Reisebüros können Kunden von den Erfahrungen der Mitarbeiter profitieren und natürlich Tipps und Hilfestellungen bekommen."

Welche Vorteile bietet die Reiserücktrittsversicherung? Gibt es die Möglichkeit flexibel umzubuchen, wenn einem der eigentliche Urlaubsort doch zu unsicher erscheint? Diese und weitere Fragen werden in den örtlichen Reisebüros ausführlich beantwortet. Außerdem kennen Günther Milz, Mario Weller, Margit Schaub und deren Kollegen auch einige Geheimtipps und wissen was sich mit welchen finanziellen Mitteln verwirklichen lässt. "Die Reiseveranstalter reagieren natürlich auf die nachfrage", informiert Weller. "Sie können sich beispielsweise hohe Preise für Mallorca, Ibiza und Menorca erlauben." Gerade wer hierher möchte, muss sich beeilen, aber auch generell gilt: Es ist nicht mehr weit hin bis zu den Sommerferien und wer nicht Zuhause bleiben möchte, sollte sich nun mit möglichen Reisezielen befassen.
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