Triumph am Nürburgring: „Einfach nur geil“

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Riesengroß war die Freude bei Christopher Mies, als er aus dem Rennauto stieg.
Grenzenlose Freude bei Christopher Mies: Der Rennfahrer aus Heiligenhaus triumphierte bei der 43. Auflage des 24-Stunden-Rennens auf der Nürburgring-Nordschleife. „Einfach nur geil“, sprach Mies sichtlich erschöpft am Ende eines packenden „Ring-Kampfes“ in das Mikrofon eines Journalisten. Der Schweiß unter dem Helm perlte auch lange nach der Zieldurchfahrt von seiner Stirn. „Es ist einfach unglaublich. Mit diesem Sieg habe ich mir einen großen Traum erfüllt“, sagt der 25-Jährige voller Emotionen.
Mies ging zusammen mit Edward Sandström, Nico Müller und Laurens Vanthoor für das Audi Sport Team WRT ins 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife. Das Fahrer-Trio legte mit einem Top-Ten-Ergebnis beim Top-30-Qualifying eine wichtige Basis für das Rennen. Von Position sieben gestartet, kämpfte sich die WRT-Mannschaft bis an die Spitze im riesigen Starterfeld von 151 Rennfahrzeugen.
Mies übernahm um zwei Uhr nachts erstmals die Führung – der Startschuss für eines der engsten Duelle in der Geschichte des Langstreckenklassikers, das bis in die letzten Rennstunden andauerte: Der 25 BMW Z4 klebte dem WRT-Audi mit nur wenigen Sekunden Rückstand an den Hinterreifen. Insgesamt wechselte die Führung im Verlauf der 24 Stunden 35 Mal – Rekord bei der seit 1970 ausgetragenen Veranstaltung.
Bei einem der knappsten 24-Stunden-Rennen in der Geschichte blieb Mies auch noch im letzten Abschnitt voll fokussiert. Der Lokalmatador pilotierte den Audi R8 LMS mit nur 40 Sekunden Vorsprung fehlerfrei Richtung Gesamtsieg. Mit diesem Triumph feierte der Audi-Pilot, der in der Box Freudentränen vergoss, den bislang größten Erfolg bei einem Langstreckenrennen.
„Ich hatte die letzten Runden Gänsehaut unter meinem Rennoverall. Ich bin bis zum Schluss am absoluten Limit gefahren und musste den Audi ziemlich quälen. Aber alles hat am Ende gepasst. Es war das perfekte Wochenende für uns. Ich möchte mich besonders bei meinem Team bedanken. Alle haben einen unglaublichen Job gemacht“ “, so Mies.
Sein Bruder Alexander landete mit seinem BMW übrigens auf Platz drei.
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