Großer Einsatz für mehr Mobilität

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Die Mitglieder des Vorstandes sowie auch die Fahrer des Bürgerbus-Vereins Neviges/Tönisheide haben lange - insgesamt 17 Monate - auf diesen Augenblick gewartet: Der Schlüssel für einen neuen Bürgerbus konnte überreicht werden.
Stets eine gute Fahrt und ein gutes Reifenprofil wünschte man sich kürzlich beim Bürgerbus-Verein Neviges/Tönisheide. Denn nach einer langen Wartezeit konnte nun mit großer Freude der neue Bürgerbus in Empfang genommen werden. Der neue Sprinter bietet den Fahrgästen komfortable Sitze und ausreichend Platz für Einkäufe und ähnliches. Darüber hinaus ist ein moderner Fahrzeugticketautomat eingebaut und eine große Schiebetür sowie eine automatisch ausfahrende Stufe ermöglichen einen einfachen Einstieg. „Neu ist außerdem, dass im Innenraum ein kleiner Monitor angebracht ist, über den Werbung der örtlichen Unternehmen gezeigt werden kann“, informiert Alfredo Fischer, beim Verein für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig.
Gemeinsam mit Bernd Quidenus ist es ihm gelungen, in Gewerbetreibenden, Dienstleistern und Handwerkern aus dem Stadtteil Partner zu finden, die hier oder aber mit Aufklebern werben, und somit auf lange Sicht gesehen die Finanzierung und somit auch Existenz des Vereins sichern.
„Ich möchte allen Beteiligten für ihre Hilfe - in welcher Form auch immer - danken“, so Gunnar Rother, erster Vorsitzender des Bürgerbus-Vereins, der seit inzwischen 15 Jahren besteht. Die vergangenen 17 Monate davon habe man der Schlüsselübergabe durch die WSW-mobil GmbH entgegen gesehnt. Nun aber gibt es endlich den neuen Bus, mit dem Bürgern der Velberter Stadtteile Neviges und Tönisheide mehr Mobilität geboten werden soll.
„Insgesamt 27 Fahrer und zwei Fahrerinnen sind ehrenamtlich im Einsatz“, so der erste Vorsitzende. „Sie fahren nicht nur regelmäßig ihre Touren, lassen sich durch die WSW-mobil schulen und bei Gesundheitschecks untersuchen, sondern kümmern sich teilweise auch um die EDV, die Pressearbeit oder andere anfallende Aufgaben. Und all das machen sie in ihrer Freizeit“, lobt er.
Die Kosten für den neuen Bus lagen bei 60.000 Euro. „Eine Summe, die für einen Verein wie unseren nicht einfach aufzubringen ist“, so Rother. Man könne stolz sein, überhaupt die 10.000 Euro Eigenanteil aufgebacht zu haben, wie er meint. Darüber hinaus gab es eine Förderung der Bezirksregierung Düsseldorf über 35.000 Euro und die weiteren fehlenden 15.000 Euro wurden großzügig von der VGV GmbH übernommen.
Und auch das alte, inzwischen 14 Jahre alte Fahrzeug erfüllt nun nach wie vor einen sinnvollen Zweck, wie Holger Richter, Dezernent der Stadt Velbert und erster Vorsitzender des Deutsch- Griechischen Freundschaftsvereins „Filia Velbert“, bei der Feierlichkeit berichten konnte: „Der alte Sprinter wird im kommenden Herbst nach Griechenland gebracht, wo er von einer gemeinnützigen Elterinitiative eingesetzt wird.“ Geistig behinderte Kinder und Jugendliche würden mit dem Fahrzeug aus ihren kleinen Dörfern abgeholt und zu einem Förderangebot in der Stadt Igoumenitsa gebracht.
„Ich freue mich sehr, dass wir uns so als Vereine gegenseitig unterstützen können“, so Richter.
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