Bange Frage: Macht der Lohrheide-Rasen mit?

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Abwehrchef Alexander Thamm wird der SGW gegen seinen Ex-Club nicht zur Verfügung stehen. FOTO: Peter Mohr
Keine Frage: Die Verantwortlichen der SG Wattenscheid 09 möchten Sonntag liebend gern das letzte Heimspiel des Jahres 2012 über die Bühne bringen. Doch der Wettergott spricht vor der Partie gegen RW Ahlen (14.30 Uhr) ein gewichtiges Wörtchen mit.

Erschwert wird die Situation an der Lohrheide zusätzlich durch die für Samstag angesetzte Regionalligabegegnung zwischen der U 23 des VfL Bochum und Fortuna Köln.
„Die Stadt Bochum hat uns zugesichert, dass der Platz direkt nach dem Abpfiff bearbeitet werden soll. Aber letztlich müssen wir das Wetter auch abwarten“, so Marco Ostermann, der sportliche Leiter der SGW. Eine kurzfristige Verlegung auf den Kunstrasen an der Berliner Straße ist aus Sicherheitsgründen nicht möglich, da aus Ahlen rund 100 „kritische“ Fans gemeldet werden.
Für Marco Ostermann ist das Spiel gegen RW Ahlen eine Partie von ganz besonderem Reiz, denn mit Gästetrainer Marco Antwerpen hat „Osti“ zwei Jahre in Günnigfeld zusammengearbeitet.
„Ich glaube, dass wird für uns eine ganz harte Nuss“, so Ostermann vor dem Spiel gegen den Verein aus dem Kreis Warendorf, der bis 2006 noch der 2. Bundesliga angehörte.
Personell hat sich an der Lohrheidestraße nichts geändert. Die beiden Langzeitverletzten Denis Pachutzki (Kreuzbrandriss) und Sven Preissing (Mittelfußbruch) fallen ebenso weiterhin aus wie Abwehrchef Alexander Thamm (Rücken) und der gesperrte Mittelfeldrenner Kevin Lehmann.
„Wir wollen vor der Winterpause noch das Maximum herausholen, und das sind sechs Punkte aus den Spielen gegen Ahlen und in Beckum“, erklärt der Trainer. „Wir gehen voll konzentriert in diese Spiele und wollen mit guten Resultaten eine ordentliche Basis für die Rückrunde schaffen. Unseren Fans möchten wir zum Abschluss nochmal alles bieten, was drin ist“, gibt sich Trainer André Pawlak trotz der Unwägbarkeiten sehr zuversichtlich.
Auch unabhängig von den Bodenverhältnissen: „In Herne hat man gesehen, dass wir nach der einwöchigen Spielpause Ende November wieder frisch sind. Die Mannschaft kann nicht nur Fußball spielen, sondern auch über die kämpferische Schiene gehen.“ Der Gast aus Ahlen ist nach schwachem Saisonstart gut „in die Spur“ gekommen und auf Platz sieben geklettert. 6 Siege, 5 Unentschieden und vier Niederlagen stehen bisher zu Buche.
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