SGW: Ordentlich verabschieden

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Der Einsatz von Innenverteidiger Adrian Schneider (vorne rechts) ist fraglich. Foto: Peter Mohr
Am Samstag um 14 Uhr geht im Lohrheidestadion mit dem Heimspiel der SGW gegen RW Ahlen die Regionalligasaison zu Ende. Eine überaus erfolgreiche Spielzeit, die am Pfingstwochenende mit dem DFB-Pokalrelegationsspiel in die „Verlängerung“ geht.

Wie schon in der Saison 2015/2016 steht die SG Wattenscheid 09 auch in diesem Jahr zum Ende der Spielzeit wesentlich besser da, als es im Vorfeld zu erwarten war. „Ja, darauf können wir schon ein wenig stolz sein“, so Trainer Farat Toku vor den letzten planmäßigen 90 Minuten dieser Saison.
Der 37-jährige Coach kann sich aber auch noch gut an den Abstiegskampf vor exakt zwei Jahren erinnern. „Deswegen gebietet es auch die Fairness, dass wir uns gegen Ahlen noch einmal voll reinhängen. Uns hat damals auch niemand etwas geschenkt. Außerdem wollen wir uns von unseren Fans ordentlich verabschieden“, ergänzt Toku.

Edin und Adi fraglich

Personell gibt es etliche Fragezeichen. Stammkeeper Edin Sancaktar hat in Rödinghausen eine starke Prellung am Fuß erlitten. Sein Einsatz ist eher unwahrscheinlich, zumal mit Bruno Donnici ein starker Vertreter parat steht. Berkant Canbulut, der am letzten Samstag ebenfalls angeschlagen das Feld verlassen hatte, ist am Donnerstag wieder ins Training eingestiegen.
Noch nicht wieder trainiert hat Innenverteidiger Adrian Schneider, der sich vor acht Tagen bei einem Zusammenprall mit Daniel Keita-Ruel in der Schlussphase eine Gehirnerschütterung zugezogen hatte. „Wir gehen keinerlei Risiko ein“, hat Farat Toku erklärt - auch mit Hinweis darauf, dass der zuletzt mit Knieproblemen ausgefallene Alex Tanidis wieder zur Verfügung steht.
Ganz sicher fehlen wird auch noch der Langzeitverletzte Jonas Erwig-Drüppel. „Wir haben nun einmal einen kleinen Kader, so dass sich die Mannschaft gegen Ahlen beinahe von selbst aufstellt“, so Toku.
Die Gäste spekulieren noch auf den viertletzten Tabellenplatz, der eventuell zum Klassenerhalt reichen kann. Voraussetzung dafür wäre, dass der SC Paderborn in der 3. Liga den Klassenerhalt schafft und auch die Lizenz erhält, sowie der Aufstieg von Meister Viktoria Köln in die 3. Liga.

Das sind gottlob nicht die Sorgen der SGW. An der Lohrheide gibt es aber derzeit in Sachen Personalplanung für die nächste Saison einen Stillstand. „Ja, es gestaltet sich schwierig. Sowohl mit Spielern aus unserem Team als auch mit Externen“, räumt Toku ein.
Ob die winkende Qualifikation für den DFB-Pokal diesbezüglich für „Rückenwind“ sorgen kann? Mit dem Relegationsspiel am Pfingstwochenende hat sich Farat Toku noch nicht intensiv beschäftigt. „Ich warte erst einmal ab, wer unser Gegner wird und wo gespielt wird.“
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