SGW: Positives mitnehmen ins Verl-Spiel

Anzeige
Gibt es am Freitag Grund zum Torjubel, wie hier beim Führungstreffer im Kölner Südstadion. FOTO: Peter Mohr
Viel Lob, aber keine Punkte gab es für die SG Wattenscheid 09 am letzten Sonntag nach dem 1:2 (1:0) in Köln. Die Aufgabe am Freitag im Heimspiel gegen den SC Verl (19.30 Uhr) dürfte nicht einfacher werden.


Trainer André Pawlak ist derzeit nicht um seine Aufgabe zu beneiden. Da lieferte seine Mannschaft im Kölner Südstadion die bisher beste Saisonleistung ab, spielte sich eine Reihe bester Torchancen heraus, ging auch verdient in Führung und stand am Ende doch mit leeren Händen da.
Zajas und Co lieferten dem letztjährigen Regionalligazweiten bei widrigen Bedingungen (Dauerregen hatte zu mancher Rutschpartie geführt) einen Fight auf „Augenhöhe“ - ein wirkliches gutes Spiel, aber am Ende nicht gut genug, um Zählbares mit auf die Heimreise zu nehmen.
In der ersten Halbzeit waren die Pawlak-Schützlinge durch Leon Enzmann keineswegs unverdient in Führung gegangen. Musste man in den vorangegangenen Partien die Torchancen mit der Lupe suchen, so ging man in der Domstadt ziemlich leichtfertig mit den „Hochkarätern“ um. Ob Berkant Canbulut, Lukas Lenz, Fatlum Zaskoku oder auch Torschütze Leon Enzmann - mal fehlte die Entschlossenheit, mal die Abgezocktheit vor dem Tor und dann gab es auch noch den starken Schlussmann Poggenborg, der zum Spielverderber avancierte.

Pawlak sah gute Ansätze
„Wir haben das kämpferisch, läuferisch und auch technisch sehr gut gemacht. Wir dürfen die Köpfe nicht hängen lassen. Das was wir angeboten haben, war absolut in Ordnung. Darauf lässt sich sicherlich aufbauen“, meinte Coach André Pawlak mit Blick auf das Heimspiel gegen den SC Verl, der sich mit zuletzt zwei Siegen (in Uerdingen und gegen Velbert) im oberen Drittel etabliert hat. Personell sind keine großen Veränderungen zu erwarten. Lediglich Sven Preissing dürfte nach seiner in Köln erlittenen Gehirnerschütterzung noch ausfallen.
Mit dem SC Verl kehrt ein alter Bekannter an die Lohrheide zurück. Andreas Golombek (45) sitzt seit Saisonbeginn bei den Ostwestfalen auf der Trainerbank und bestritt zwischen 1994 und 1996 einst 61 Zweitligaspiele für die SGW. Und mit Simon Engelmann, der vom BV Cloppenburg an die Verler Poststraße gewechselt ist, landeten die finanziell auch nicht auf Rosen gebetteten Gäste einen Transfervolltreffer. Engelmann hat bereits fünfmal in dieser Spielzeit ins Schwarze getroffen. Für die 09-Hintermannschaft eine echte Herausforderung.
"Die Aufgabe gegen Verl wird sicherlich nicht einfacher als die Spiele gegen Schalke oder Fortuna Köln. Aber wir müssen die zuletzt gezeigte Leistung konservieren. Dann bin ich zuversichtlich, dass wir auch Erfolg haben werden“, so 09-Coach André Pawlak.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.