SGW: Toku erwartet ein „brutal schweres“ Spiel

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Fehlen in der Startformation: Innenverteidiger Adrian Schneider und Necirwan Mohammad. Foto: Peter Mohr
Der SG Wattenscheid 09 steht das Wasser weiterhin bis zum Hals. Mit verkleinertem Kader geht es nun in den Saisonendspurt. Samstag um 14 Uhr gastiert RW Essen in der Lohrheide.



Trainer Farat Toku erwartet ein „brutal schweres“ Spiel gegen den Gast aus der Nachbarstadt. „Wir sind klarer Außenseiter, aber wir werden trotzdem alles daran setzen, zu punkten“, so der Coach, der am Montag seinen 35. Geburtstag gefeiert hat.
Vor allem die Qualität der Essener Offensive mit Spielern wie Marvin Stuttrucker, Sven Kreyer, Marcel Platzek und Neuzugang Kevin Freiberger ist schon mehr als imponierend. „Wir dürfen Essen keinen Raum für sein schnelles Umschaltspiel lassen“, so Tokus Marschroute vor dem Revierderby.
Inzwischen ist an der Hafenstraße aus dem Interims-Trainerduo nur noch Ex-Profi Markus Reiter übrig geblieben. Sein Weggefährte Jürgen Lucas hat in dieser Woche nach nur 16-tägiger Amtszeit schon das Handtuch geworfen, weil seine RWE-Trainertätigkeit zeitlich nicht mit seinem Beruf vereinbar war.

Ohne Grummel und Oppermann
Der Saisonendspurt wird für die SGW nicht einfach, da der Kader nun noch einmal verkleinert werden musste. Kapitän Lucas Oppermann und Stefan Grummel sind suspendiert worden. „Sie werden in dieser Saison nicht mehr spielen“, so die klare Ansage von 09-Coach Toku. Nicht etwa „Kommunikationsprobleme“ (so die offizielle Vereinsversion), sondern Disziplinlosigkeiten waren der Grund.
Zudem fehlt auch noch Innenverteidiger Adrian Schneider (Zerrung). Necirwan Mohammad hat nach seinen muskulären Problemen am Mittwoch zum ersten Mal wieder mit trainiert und kommt daher für die Startformation auch noch nicht in Frage.
„Jeder Spieler muss an seine Grenzen gehen“, appelliert Toku vor der Partie. Außerdem ist auch noch Wiedergutmachung für das Hinspiel angesagt, als die SGW an der Hafenstraße in der Schlussphase fürchterlich demontiert und mit einem 0:6 auf die Heimreise geschickt wurde.
Punkte würden den 09ern am Samstag ebenso gut tun wie eine ordentliche Zuschauerkulisse. Ob angesichts des eher mageren Saisonverlaufs der Essener der Saisonrekord geknackt wird, bleibt abzuwarten. 2200 Besucher waren zum Saisonstart gegen Alemannia Aachen in die Lohrheide gekommen.
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