SGW: Vorfreude auf den Tivoli

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Ozan Yilmaz (links) wird am Samstag auf dem Tivoli im zentralen Mittelfeld der SGW richtig gefordert sein.
Mit Respekt aber auch mit einer großen Portion Vorfreude geht Regionalligist Wattenscheid 09 in die Partie am Samstag um 14 Uhr auf dem Aachener Tivoli. Der Beginn einer „englischen Woche“.



„Das ist für jeden Fußballer eine Riesensache, denn vor einem so großen Publikum spielt man in der Regionalliga nicht oft“, so 09-Coach Farat Toku.
Der 36-Jährige kann personell weitestgehend aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Neuzugang Maxi Wagener ist nach seiner im Testspiel am Uhlenkrug erlittenen Verletzung noch nicht wieder einsatzbereit.
Der Ex-Mainzer steigt Anfang der nächsten Woche ins Lauftraining ein. Einige andere Akteure, die in der Vorbereitung verletzt waren oder erst relativ spät zum Team kamen, sind körperlich noch nicht bei 100 Prozent. Das weiß Trainer Farat Toku, der seine Mannschaft trotz der Niederlage gegen Verl auf einem guten Weg sieht, aber auch einräumt: „Wir brauchen noch Zeit, bis alles richtig eingespielt ist und die Automatismen greifen.“

Fabio Dias spielberechtigt
Deswegen wird er auch nicht allzu viele Veränderungen gegenüber der Verl-Partie vornehmen. Allerdings steht ihm in der Offensive eine weitere Alternative zur Verfügung. Der Ex-Kölner Fabio Dias ist ab sofort spielberechtigt.
Wie immer hat sich Toku eingehend auf den Gegner „eingeschossen“ und etliche Videos studiert. „Aachen ist eine absolute Top-Mannschaft, von der verlangt wird, dass sie ganz oben mitspielt. Wir sind zwar Außenseiter, gehen aber gut vorbereitet ins Match und werden den Aachenern Paroli bieten“, verspricht Farat Toku.
Vor allem im Torabschluss wünscht sich der SGW-Coach mehr Konsequenz und vielleicht auch die nötige Prise Fortune. Gegen Verl sah es fußballerisch über weite Strecken der Partie schon sehr ansehnlich aus. Nur die beiden individuellen Patzer verhinderten einen „Dreier“ zum Saisonstart. Etwas enttäuschend ist die Resonanz beim Anhang. Der geplante Fanbus ist mangels Nachfrage am Mittwoch abgesagt worden.
„Wir müssen jetzt von Spiel zu Spiel denken und uns jedes Pünktchen erkämpfen“, so Toku. Und nach der hohen Hürde Alemannia geht es dann am Dienstag um 19.30 Uhr in der Lohrheide gegen den BVB II schon weiter.
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