SGW: „Wir spielen wie immer“

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Bleibt er oder geht er am Saisonende? SGW-Top-Torschütze Daniel Keita-Ruel. Foto: Peter Mohr
Gelingt der SGW am Samstag der erste Matchball zum Einzug in die DFB-Pokalhauptrunde 2017/18? Um 14 Uhr tritt die Toku-Truppe beim direkten Konkurrenten SV Rödinghausen an.

Mit dem Team aus dem Kreis Herford liefert sich die 09-Elf seit Wochen ein Fernduell um den Platz des besten westfälischen Regionalligateams.
Dieser Platz berechtigt am Ende der Saison zu einem Relegationsspiel am Pfingstwochenende gegen den Meister der Oberliga Westfalen (Erndtebrück, Hamm oder Rhynern). Und der Sieger aus diesem Spiel befindet sich dann im lukrativen Lostopf.
Bei vier Zählern Vorsprung auf Gegner Rödinghausen geht Trainer Farat Toku mit einem komfortablen Vorsprung in die Partie. „Wir können und werden unsere Spielweise aber deswegen nicht ändern. Wir sind keine Mannschaft, die auf Ergebnisverwalten spielen kann“, so der Trainer.
Auf der Gegenseite steht mit Koray Kacinoglu ein Spieler, der bis zum Ende der letzten Saison noch das 09-Trikot getragen hat.
Die Vorbereitung auf das Spiel ist nicht anders verlaufen als bei anderen Begegnungen. Mit einer Ausnahme: Wegen der relativ weiten Anfahrt reist die Mannschaft schon am Freitag nach Ostwestfalen an - dank der Unterstützung von Aufsichtsratsmitglied Dennis von Schamann. „Dafür möchte ich mich im Namen des gesamten Teams bedanken“, so Farat Toku.
Mit welcher Besetzung er auflaufen wird, will er erst kurzfristig entscheiden, da außer dem Langzeitverletzten Jonas Erwig-Drüppel etliche Spieler über kleinere und größere Wehwehchen klagen und nur eingeschränkt (oder gar nicht) trainieren konnten: Haymenn Traoré, Alex Tanidis und Daniel Neustädter. Dafür ist Aram Abdelkarim nach zweiwöchiger Pause wieder voll eingestiegen, und Felix Clever steht nach abgesessener Gelbsperre wieder zur Verfügung.

Ein kleines finanzielles Zubrot und der sportliche Reiz des DFB-Pokals könnte auch für die Planung der kommenden Saison positive Wirkung haben.
Farat Toku gibt sich da ganz realistisch: „Es wird ganz, ganz schwer, all die Spieler, die ich gerne halten würde, weiter an den Verein zu binden.“
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